“Wege zur kreativen Gestaltung”

Methoden und Übungen

Das Buch zeigt zehn didaktische Prinzipien zur systematischen Förderung der Kreativität. Vier grundlegenden Kreativitätsstrategien vermitteln Inhalte und Methoden zur Anwendung im Wahrnehmungs- Kommunikations- und Gestaltungsprozess.

 

Kreative Intelligenz lässt sich lebenslang fördern, wenn sich der angeborene Spieltrieb über experimentelle Strategien entfalten kann. Axel Buether hat zehn grundlegende didaktische Prinzipien für den Gestaltungsprozess beschrieben, über die sich Kreativität systematisch lehren und lernen lässt.
Vier Kreativstrategien eröffnen neue Wege: Sie lernen auf Ihre Intuition zu hören, das Wesentliche zu sehen und darzustellen, ungewohnte Sichtweisen zu entwickeln, eine Atmosphäre zu inszenieren und eigene Farbzusammenstellungen zu entwickeln.
In den zahlreichen praktischen Übungen, die mit über 1000 Abbildungen illustriert werden, entstehen beispielsweise Plastiklöffel-Projektionen, Farbprofile in Kindergärten oder bizarre Stoffskulpturen. Dabei wird deutlich, wie kreative Prozesse zu neuen Ideen und verblüffenden Ergebnissen führen. Ein »Musterbuch« für jede Art von Innovationsentwicklung, bei der nicht nur das einzelne Werk, sondern auch die Erforschung des Phänomens »Kreativität« im Fokus steht.

464 Seiten
1012 farbige Abbildungen
22 x 17 cm
gebunden
EUR [ D ] 39.90
€ [A] 41,10 / sFr 50,50
Erscheinungsjahr: 6. März 2013

Infos Seemann Henschel Verlag

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Kreative Gestaltung als Ideenfindungs- und Vermittlungsprozess

Die „Wege zur kreativen Gestaltung“ bieten jedem Menschen einen Freiraum für die schöpferische Auseinandersetzung mit der Art und Weise des eigenen Seins in der Welt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sein Interesse der präzisen Entwicklung von konkreten Problemlösungen gilt oder ihm die Freude am Spiel einen intuitiven Weg zu neuen Zusammenhängen eröffnet. Aus der Herausforderung, sich in kürzester Zeit mit unterschiedlichen Medien und Arbeitstechniken vertraut zu machen, entwickeln sich individuelle Kreativitätsstrategien, eine Flexibilität im Umgang mit Medien und ein Bewusstsein für das eigene Leistungsvermögen. Das lebenslange Suchen und Lernen, das den Kern jeder gestalterischen Tätigkeit bildet, fördert die Herausbildung einer eigenständigen schöpferischen Position.

Die methodische Förderung der kreativen Intelligenz

Mit dem Begriff der Intelligenz wird das Erkenntnisvermögen eines Menschen bezeichnet, aus Erfahrungen zu lernen, sich an neue Situationen anzupassen, abstrakte Konzepte zu verstehen und sich Wissen für die Veränderung seiner Lebensumwelt nutzbar zu machen. Die kreative Intelligenz ist eng mit der Funktion des präfrontalen Cortex verknüpft, der unsere Fähigkeit zum divergenten Denken bestimmt. Schädigungen in diesem Gehirnzentrum beeinträchtigen unsere geistige Flexibilität und unsere Kommunikationsfähigkeit. Die betroffenen Menschen finden kaum noch neue oder alternative Strategien zur Lösung gestellter Probleme. Die gelernten Denk- und Handlungsroutinen funktionieren dagegen nahezu unbeeinträchtigt.

Kreativität ist die Triebkraft jeder Erfindung

Sie bildet einen integralen Bestandteil der menschlichen Intelligenz. Jeder Mensch ist kreativ, wenn sich seine angeborene Neugierde sowie sein Spieltrieb frei entfalten kann. Die bereits erworbene Beobachtungsgabe, Improvisationsfähigkeit und Experimentierfreude lassen sich lebenslang systematisch fördern, in dem wir für jedes Individuum beständig neue Herausforderungen kreieren. Kreativstrategien sind hilfreich, wenn sie Menschen inspirieren, ungewöhnlichen Fragen anregen, eigenständige Ideen provozieren und zu spontanen Taten antreiben.

08.01.14 in Forschung, Wissenstransfer
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