Kurzfilmprojekt “Hayet”, Theorie “Klang ist jeden Moment” sowie „Cut — Das Wunder zwischen den Bildern“

Der Kurzfilm »Hayet« entstand im April 2011 in 6 Tagen in der Oase Gafsa/Tunesien

Kurzfilmprojekt “Hayet”

Mit dem Diplom­film »Hayet« schließen die bei­den Design­stu­den­ten Stephan Hel­mut Beier und Mar­cus
Ill­gen­stein im Som­mer 2011 ihr Studi­um an der Burg Giebichen­stein Kun­sthochschule Halle ab. Als Gestal­ter haben sie eine ganz eigene Per­spek­tive auf das Medi­um Film entwick­elt. Während sich Beier auf die Bild­sprache spezial­isiert, konzen­tri­ert sich Ill­gen­stein auf die audi­tive Ebene der filmis­chen Nar­ra­tion. Unter­stützt wer­den sie dabei von einem einge­spiel­ten Team junger Film­schaf­fend­er.

Für die Pro­duk­tion von »Hayet« reis­ten sie in eine der ein­drucksvoll­sten Land­schaften der Welt – die nordafrikanis­che Wüste. Hier bietet sich ihnen der passende Rah­men für ihre Erzäh­lung über den schmalen Grat zwis­chen Über­lebensin­stinkt und Moral. Die Drehar­beit­en im Umkreis der Oase Gafsa in Tune­sien fan­den vom 11. April 2011 bis zum 18. April 2011 statt. Die Fer­tig­stel­lung und Präsen­ta­tion des Kurz­films erfol­gte im July 2011.

Link zur Filmhome­page Hayet

Theoriearbeit Marcus Illgenstein “Klang ist jeden Moment”

Diese Arbeit befasst sich mit der Gestal­tung der Ton­spur im Film. Denn das, was in unser­er täglichen Wahrnehmung so selb­stver­ständlich ist, das wir es kaum bewusst reg­istri­eren muss für den Film immer wieder neu erar­beit­et wer­den. Von der Mikro­phonierung am Set bis zur 5.1 Sur­round­mis­chung in der Post­pro­duk­tion. Im Fol­gen­den soll ein Überblick über diesen Prozess gegeben wer­den. Dazu gehören Tech­nis­che Ver­fahrensweisen eben­so wie ein Blick auf das audi­tive Sys­tem des Men­schen, Funk­tion­sweisen der Infor­ma­tionsver­ar­beitung und gestal­ter­isch rel­e­vante Aspek­te der Wahrnehmung.

Pub­lika­tion Hochschul­bib­lio­thek Burg Giebichen­stein Kun­sthochschule Halle

Theoriearbeit Stephan Helmut Beier “Cut — Das Wunder zwischen den Bildern”

Damit das böse Erwachen nicht nach Drehschluss kommt, sind fundierte Ken­nt­nisse im Umgang mit bewegten Bildern die Voraus­set­zung bei der Arbeit am Film­set. Nicht ohne Grund begin­nt im amerikanis­chen Stu­diosys­tem die Aus­bil­dung der Film­schaf­fend­en von mor­gen im Schnit­traum. Denn erst in der Analyse des gedreht­en Film­ma­te­ri­als wird erkan­nt, welche Ein­stel­lungs­fol­gen den Inhalt ein­er Geschichte am besten trans­portieren. Die Wahrheit offen­bart sich sozusagen am Schnei­de­tisch. Hier zeigt sich, auf was es beim Dreh ankommt. Natür­lich ließen sich zu dem The­menkom­plex Film­mon­tage ganze Bib­lio­theken füllen.

Die Diplo­mar­beit ist in Form eines Fach­magazins gestal­tet, das wichtige Aspek­te dieses Wis­sens­ge­bi­etes in der vor­liegen­den Aus­gabe beleuchtet.

Pub­lika­tion Hochschul­bib­lio­thek Burg Giebichen­stein Kun­sthochschule Halle

28.07.11 in Lehre
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