Ausstellungsdesign

Multisensuelles Erlebnis und multimediale Vermittlungsstrategie

Ausstellungen dienen heute nicht mehr nur der Bewahrung, Archivierung und Veröffentlichung historisch bedeutsamer Artefakte, sondern zunehmend auch der erlebnisreichen und nachhaltigen Vermittlung kulturell bedeutsamer Ideen und Themen.

 Foto Sandy Worm, Ausstel­lung “Licht als Exper­i­ment” (Axel Buether)

Gegenwart des Ausstellungsdesigns verstehen

Mod­erne Ausstel­lun­gen sind Besucher­mag­nete für Men­schen jeden Alters, die sich auf Wis­sens- und Erleb­nisp­fade begeben um ihre eige­nen Erfahrun­gen zumachen, die wis­senschaftlich fundierte The­me­nange­bote mul­ti­sen­suell erforschen, sich aktiv Wis­sen aneignen und mit der insze­nierten Ler­numwelt auf vielfältige Weise in Inter­ak­tion treten. Mod­erne Ausstel­lungsräume sind medi­ale Gesamtkunst­werke, in denen Bilder, Objek­te, Texte, Grafiken, Hörsta­tio­nen, Filme, Ani­ma­tio­nen und inter­ak­tive Rau­min­stal­la­tio­nen eine Ein­heit bilden.

Theorie des Ausstellungsdesigns

Im ersten Teil des Sem­i­nars erfol­gt eine Ein­führung in Geschichte und The­o­rie der Ausstel­lungs­gestal­tung von den Anfän­gen bis in die Gegen­wart. Hier­aus fol­gt die Entwick­lung von Kri­te­rien zur Analyse der nar­ra­tiv­en, medi­alen, tech­nis­chen, räum­lichen und ästhetis­chen Aspek­ten mod­ern­er Ausstel­lungs­gestal­tung.

  • Geschichtlich­er Überblick und Grund­la­gen der Ausstel­lungs­gestal­tung
  • Entwick­lung ein­er Kul­tur des Ausstel­lens
  • Ausstel­lungskonzep­tion, von der Idee zur Umset­zung
  • Entwick­lung und Funk­tion von Medi­en, vom Objekt zum nar­ra­tiv­en Raum
  • Neue Tech­nolo­gien der Ver­mit­tlung, Strate­gien zur Aktivierung der Besuch­er
  • Avant­garde und Zukun­ft der Ausstel­lungs­gestal­tung
  • Kri­tik an gegen­wär­tiger Prax­is der Ausstel­lungs­gestal­tung

Praxis des Ausstellungsdesigns

Im zweit­en Teil stellen alle übri­gen Teil­nehmer die Erfahrun­gen aus dem Besuch ein­er frei gewählten Ausstel­lung (Kun­st, Design, Archäolo­gie, Natur­wis­senschaft, Messe, …) anhand des erar­beit­eten Analy­seschemas im Sem­i­nar vor.

Den Abschluss des Seminars bildet ein Diskurs zur Zukunft des Ausstellungsdesigns.

08.04.16 in Lehre
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