Verborgene Räume und Geschichten entdecken

Die baulichen Anlagen der ältesten deutschen Bastionsfestung bilden einen authentischen und bedeutenden Bestandteil europäischer Festungsbaugeschichte, der Landesgeschichte von Sachsen und der Stadtgeschichte von Dresden.
Die in der Renaissanceperiode 1545-1555 unter Kurfürst Moritz erbaute und danach immer wieder umgebaute und in Teilen bereits abgetragene Festung umschloss bis 1945 die historische Kernsubstanz des „Alten Dresdens“. In seiner Zeit zählte das Festungsbauwerk zu den technisch anspruchsvollsten und modernsten Projekten Europas, heute hingegen vermitteln die kleinen Öffnungen der dicken Mauern, die Kanonenhöfe, die Brücken- und Toranlagen den Eindruck einer längst vergangenen Zeit.

Das Exponat ist der Raum

Der Raum in seiner historischen und Gegenwartsbedeutung muss Hauptdarsteller und Protagonist jeder konzeptionellen Überlegung sein. Das kreative Experiment mit der Raumwahrnehmung von Besuchern jeder Alters- und Bildungsstufe rückt hierdurch in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

Themenrundgang der Erlebnisausstellung

Die Geschichte der Festung Dresden wird anhand historischer Ereignisse und Zeugnisse aus verschiedenen Perspektiven auf interessante und lehrreiche wie unterhaltsame und beeindruckende Weise erzählt.

Alle Besucher sollen von den Räumen der Bastionsfestung angesprochen werden, Geschichte vor dem Bezug eigener Gegenwart erfahren und dieses Erlebnis von dem Museumsbesuch mitnehmen und in die Welt tragen.

Neueröffnung am 30. November 2019

Mit atemberaubenden 360-Grad-Projektionen und stimmungsvoller Audiotechnik entfesseln wir ab 30. November 2019 die Geheimnisse der Festung Dresden. Das auf 1500 qm komplett neu und multimedial in Szene gesetzte Erlebnis-Angebot reißt Euch aus Eurem Alltag und mitten hinein in die Vergangenheit. (Textauszug  Veranstalter Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH)

Aktuelle Informationen – Link zur Website des Veranstalters festung-xperience

Ausstellungskonzeption: Axel Buether – Kommunikation im Raum

Gestalterische Mitwirkung am Konzept: Heike Krauss

Kuratorische Mitwirkung am Konzept: Dr. Anne-Simone Rous

Realisation: Tamschick


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