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	<title>Formensprache-Archiv - Farbpsychologie</title>
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		<title>Von den Formen der Wahrnehmung zur Sprache der Formen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 17:35:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Imaging Science Symposium zur Formwerdung &#38; Formgebung 25.–26.01.2013, Berlin, Denkerei Allgemein Formen dienen seit jeher als universelle Träger und Ausdruck von Informationen – wie Bewegungen, Klangformen, Laute, Sprache, Zeichen, Schrift und Geschichte(n), Bilder und Ikonen. Das Symposium wird diese kulturgeschichtlich vertrauten Formen verwenden, um die Prozesse der genetischen, molekularen, evolutiven, neuronalen und kosmischen Formwerdungen zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2218" title="Denkerei" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei.jpg" alt="" width="841" height="600" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei.jpg 841w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-512x365.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-250x178.jpg 250w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-768x548.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-280x200.jpg 280w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-24x17.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-36x26.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-48x34.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2013/01/Denkerei-150x107.jpg 150w" sizes="(max-width: 841px) 100vw, 841px" /></a></p>
<h2>Imaging Science Symposium zur Formwerdung &amp; Formgebung</h2>
<p>25.–26.01.2013, Berlin, <a href="http://www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1091">Denkerei</a></p>
<h3>Allgemein</h3>
<p>Formen dienen seit jeher als universelle Träger und Ausdruck von Informationen – wie Bewegungen, Klangformen, Laute, Sprache, Zeichen, Schrift und Geschichte(n), Bilder und Ikonen. Das Symposium wird diese kulturgeschichtlich vertrauten Formen verwenden, um die Prozesse der genetischen, molekularen, evolutiven, neuronalen und kosmischen Formwerdungen zu untersuchen. Wie lassen sich Wirkprinzipien so formulieren, dass sie für die verschiedensten Disziplinen anschlussfähig sind?</p>
<h3>Abstract Vortrag</h3>
<p>Der <strong>Formbegriff</strong> kennzeichnet den Prozess der multisensualen Auseinandersetzung des Menschen mit den materiellen und energetischen Strukturen der Umwelt, durch den die eigene Existenz Gestalt annimmt, Charakter, Ansehen und Wertung erhält sowie Bild, Entwurf, Zahl, Geometrie, Modell und Vorstellung wird. Diese aus dem lateinischen abgeleitete Bedeutungsvielfalt des Formbegriffes existiert bis heute im Sprachgebrauch, obgleich das Verständnis von der Verwendungssituation bestimmt wird.</p>
<p>In den wir etwas leiblich an uns Nehmen, es Fassen, Greifen, vor uns Legen oder Stellen, bilden wir uns eine Vorstellung von der Dinglichkeit unserer Existenz, wodurch wir unserem unreflektierten Sein einen konkreten Daseinscharakter zuschreiben. Über die Explikation der multisensualen Erfahrungen des Nehmens bildet sich die Anschauung der Form im Gedächtnis des Betrachters, das Bild des Dinges, was den Erkenntnisprozess des (Wahr)nehmens, des (Er)fassens, (Be)greifens, (Über)legens und (Vor)stellens einleitet. Das Sein gelangt über die Formung unserer Wahrnehmungen zum Bewusstsein, weshalb die Formbildung innerhalb der synaptischen Struktur unseres Gehirns einen Lernprozess kennzeichnet, der sich analog zur Formensprache der Umwelt herausbildet und stetig transformiert.</p>
<p>Die Formen unserer Wahrnehmung wechseln mit der Spezifik der Sinnessysteme, über die wir uns das Informationspotenzial der Umwelt dennoch ganzheitlich erschließen. Wir leben nicht in verschiedenen Sinnesräumen, da sich in unserem Gehirn zeitlebens eine anschauliche Metarepräsentation aller Sinneserfahrungen und Erkenntnisprozesse bildet, die nach dem selbstorganisierenden Formprinzip größtmöglicher Widerspruchsfreiheit organisiert ist. Dieser Formbildungsprozess wird am Beispiel von Erblindeten, an Menschen, die nach Augenoperation mit dem Sehenlernen beginnen konnten, wie auch an den Folgen von Gehirnläsionen aufgezeigt und diskutiert.</p>
<h5>Prof. Dr. Axel Buether<br />
Von den Formen der Wahrnehmung zur Sprache der Formen<br />
Samstag, 26.01.2013</h5>
<p><strong>13 Uhr – Panel II</strong></p>
<p><a href="http://www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1091">Vollständiges Programm</a></p>
<p>Ort:<br />
Denkerei<br />
Oranienplatz 2<br />
10999 Berlin</p>
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		<title>Wahrnehmung von Verhalten, Nutzen und Handlungsintentionen</title>
		<link>https://axelbuether.de/2010/was-passiert-wenn-wir-menschen-orten-und-dingen-nicht-mehr-ansehen-was-sie-tun-und-wozu-wir-sie-gebrauchen-konnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 10:49:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Anschauliche Gebrauchsanweisung]]></category>
		<category><![CDATA[Anschauungsraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für jede Handlung müssen wir die Positionsräumlichkeit unseres Körpers zur Situationsräumlichkeit des Objektes in Bezug setzen. Auf diese Weise spiegelt die Körperräumlichkeit einer Treppe unser Bewegungskonzept in anschaulicher Form wider. Die Gedächtnisreferenz unseres Anschauungsraums bildet unsere Denk- und Handlungsmatrix, da sich hierin alle uns vorstellbaren Aktionen repräsentieren. Gehen uns diese Informationen in Folge einer Gehirnschädigung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für jede Handlung müssen wir die Positionsräumlichkeit unseres Körpers zur Situationsräumlichkeit des Objektes in Bezug setzen. Auf diese Weise spiegelt die Körperräumlichkeit einer Treppe unser Bewegungskonzept in anschaulicher Form wider. Die Gedächtnisreferenz unseres Anschauungsraums bildet unsere Denk- und Handlungsmatrix, da sich hierin alle uns vorstellbaren Aktionen repräsentieren. Gehen uns diese Informationen in Folge einer Gehirnschädigung verloren, können wir unserem Körper und den Gegenständen der Umwelt nicht mehr ansehen, für was und wie sie zu gebrauchen sind. Sie behalten ihren Namen und verlieren ihre Eigenschaften.</p>
<p>Alle willkürlichen Körperbewegungen werden vom motorischen Cortex unseres Gehirns gesteuert. Dazu zählen auch die Augenmuskeln, die einen integralen Bestandteil unseres Muskel- und Gelenksystems bilden. Die Blickbewegungen stellen daher gleichermaßen Handlungen dar, durch die wir zukünftige Ereignisse antizipieren. Für die Koordinierung unserer Blickbewegungen brauchen wir spezifische Handlungskonzepte, die als Wissen in unserem deklarativen Gedächtnis gespeichert werden. Auf der anderen Seite wird unser Blick entlang der Kontrastgrenzen in der Farb- und Lichtstruktur der Umwelt geführt. Hieraus resultiert die anschauliche Formensprache aller Dinge, die uns ihre „Gebrauchsanweisungen“ mitteilen, insoweit wir sie „lesen“ können. Wir erleben die Formensprache der Natur als funktional, weil wir uns im Verlauf der Evolution daran angepasst haben. Die anschauliche Gestaltung dagegen ist nur insoweit funktional, wie sie uns über die Gebrauchseigenschaften der Dinge informiert.</p>
<p>Unsere Sehfähigkeit lässt sich in nahezu allen Handlungsfeldern unbegrenzt fördern. Hieraus begründet sich der Unterschied zwischen Laien und Experten. Auf diese Weise kann ein Trainer den Spielverlauf voraussehen, der Architekt das Gebäude und der Arzt den Behandlungserfolg. Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz beinhaltet die methodische Förderung unserer Fähigkeiten zur Antizipation von möglichen Handlungsverläufen und funktionalen Zusammenhängen. Die hieraus entstehende Denk- und Handlungsmatrix im Gehirn ermöglicht uns die Planung zukünftiger Ereignisse.</p>
<p><span style="color: #888888;"><a title="Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz" href="https://axelbuether.de/2010/die-bildung-der-raumlich-visuellen-kompetenz/"><span style="color: #888888;">Publikation &#8222;Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz&#8220;</span></a></span></p>
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