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	<title>Farbgestaltung-Archiv - Farbpsychologie</title>
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	<title>Farbgestaltung-Archiv - Farbpsychologie</title>
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		<title>Warum wir Farbe heute vom Menschen her denken müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:15:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der klassischen Moderne entstand eine Gestaltungskultur, die Farbe vor allem als formales Ausdrucksmittel verstand. Bauhaus, De Stijl oder die Farbtheorien von Kandinsky und Albers prägten Generationen von Architektinnen und Architekten. Doch die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen diese Konzepte entstanden, haben sich grundlegend verändert. Im aktuellen Interview der Bauwelt erläutert Prof. Dr. Axel Buether, warum [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="864" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-864x1080.png" alt="" class="wp-image-17132" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-864x1080.png 864w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-615x768.png 615w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-410x512.png 410w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-768x960.png 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-19x24.png 19w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-29x36.png 29w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2-38x48.png 38w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/07/Bauwelt-Buether-Farbe-2.png 1122w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der klassischen Moderne entstand eine Gestaltungskultur, die Farbe vor allem als formales Ausdrucksmittel verstand. Bauhaus, De Stijl oder die Farbtheorien von Kandinsky und Albers prägten Generationen von Architektinnen und Architekten. Doch die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen diese Konzepte entstanden, haben sich grundlegend verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im aktuellen Interview der <strong>Bauwelt</strong> erläutert Prof. Dr. Axel Buether, warum die Farbgestaltung heute einen Perspektivwechsel vollziehen muss: weg von einer überwiegend formalästhetischen Betrachtung, hin zu einer evidenzbasierten Gestaltung, die den Menschen und seine biologischen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Form zur Wirkung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die klassische Gestaltungslehre fragt vor allem danach, wie Farben, Formen und Kompositionen zueinander in Beziehung stehen. Die evidenzbasierte Farbpsychologie stellt eine andere Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wirken Farben auf den Menschen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neurowissenschaften, Evolutionsbiologie und Wahrnehmungspsychologie zeigen, dass Farben weit mehr sind als visuelle Eigenschaften von Oberflächen. Sie beeinflussen Orientierung, Aufmerksamkeit, Emotionen, Stressregulation, Motivation und soziale Interaktion. Gestaltung wird dadurch nicht nur zu einer ästhetischen, sondern auch zu einer biologischen und psychologischen Aufgabe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Architektur braucht einen wissenschaftlichen Perspektivwechsel</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich Medizin, Psychologie oder Ergonomie in den vergangenen Jahrzehnten konsequent an empirischer Forschung orientiert haben, basiert die Lehre der Farbgestaltung bis heute vielfach auf historischen Gestaltungstheorien, deren wissenschaftliche Voraussetzungen überholt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die evidenzbasierte Farbpsychologie versteht diesen Wandel nicht als Absage an die gestalterische Tradition, sondern als deren Weiterentwicklung. Gestaltung erhält damit eine neue wissenschaftliche Grundlage, die den aktuellen Erkenntnissen über Wahrnehmung, Verhalten und Gesundheit entspricht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gestaltung beginnt mit den Bedürfnissen der Menschen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang eines Entwurfs steht deshalb nicht die Frage nach einer attraktiven Farbkomposition, sondern nach den Menschen, die einen Raum nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Tätigkeiten finden hier statt? Welche Atmosphäre unterstützt sie? Soll ein Raum beruhigen, aktivieren, Orientierung geben oder Kommunikation fördern?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entstehen Farbkonzepte, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern ihre Wirkung auch im Alltag entfalten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Atmosphären werden planbar</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Farben entfalten ihre Wirkung niemals isoliert. Erst im Zusammenspiel mit Licht, Material, Oberfläche und Nutzung entstehen Atmosphären, die Sicherheit vermitteln, Konzentration fördern oder Regeneration unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe der evidenzbasierten Farbpsychologie besteht darin, diese Wirkungen wissenschaftlich zu verstehen und für Architektur, Gesundheitsbauten, Bildungsräume, Arbeitswelten, Produkte und Marken nutzbar zu machen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Zukunft der Gestaltung ist menschenzentriert</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interview endet mit einem Gedanken, der diesen Perspektivwechsel auf den Punkt bringt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Kleidung ist der erste Raum, den wir gestalten. Danach kommen Wohnung, Arbeitsplatz und Stadt.“</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Farben verstehen will, sollte deshalb nicht nur Fassaden und Grundrisse betrachten, sondern den Menschen, für den Gestaltung überhaupt entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zum vollständigen Interview in der  <a href="https://www.bauwelt.de/rubriken/interview/axel-buether-interview-architekt-psychologe-4403133.html" data-type="link" data-id="https://www.bauwelt.de/rubriken/interview/axel-buether-interview-architekt-psychologe-4403133.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BAUWELT</a></p>
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		<title>Die unterschätzte Macht der Lernumgebung</title>
		<link>https://axelbuether.de/2026/die-unterschaetzte-macht-der-lernumgebung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 13:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie zeigt: Evidenzbasierte Farbgestaltung verbessert Wohlbefinden, Orientierung, Konzentration, Schulfreude und die Motivation von Lehrkräften – ohne Mehrkosten, aber mit messbaren Auswirkungen auf Lern- und Therapieprozesse. Warum Lernumgebungen unterschätzt werden Was braucht es, damit Bildung gelingt? Die internationale Bildungsforschung ist sich in einem Punkt weitgehend einig: Der wichtigste Faktor für Lernerfolg ist die Qualität [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1711" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-1711x1080.jpg" alt="" class="wp-image-16953" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-1711x1080.jpg 1711w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-1024x646.jpg 1024w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-512x323.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-768x485.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-1536x969.jpg 1536w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-24x15.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-36x23.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler-48x30.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/05/5-Mosaikschule-Grevesmuehlen-Farbkonzept-Foto-Silke-Winkler.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1711px) 100vw, 1711px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mosaikschule Grevesmühlen Mecklenburg Vorpommern, Farbkonzept und Begleitstudie Institut für evidenzbasierte Farbpsychologie  © Foto Silke Winkler</figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Eine neue Studie zeigt: Evidenzbasierte Farbgestaltung verbessert Wohlbefinden, Orientierung, Konzentration, Schulfreude und die Motivation von Lehrkräften – ohne Mehrkosten, aber mit messbaren Auswirkungen auf Lern- und Therapieprozesse.</h5>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Lernumgebungen unterschätzt werden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was braucht es, damit Bildung gelingt? Die internationale Bildungsforschung ist sich in einem Punkt weitgehend einig: Der wichtigste Faktor für Lernerfolg ist die Qualität der Lehrperson. Doch daraus ergibt sich eine entscheidende Folgefrage: Unter welchen Bedingungen können Lehrkräfte, Therapeutinnen und Schüler*innen ihr Potenzial überhaupt entfalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lernen findet niemals unabhängig von der Umgebung statt. Räume beeinflussen, ob Menschen sich sicher fühlen, ob sie sich orientieren können, ob sie zur Ruhe kommen, Vertrauen entwickeln oder dauerhaft unter Stress stehen. Trotzdem werden Schulen und Therapieeinrichtungen bis heute häufig vor allem funktional oder wirtschaftlich geplant – während die psychologische Wirkung der Umgebung kaum systematisch berücksichtigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt die neue Studie zur MOSAIK-Schule Grevesmühlen an. Sie untersucht Farbe nicht als Dekoration oder Stilfrage, sondern als steuerbaren Umweltfaktor mit direkter Wirkung auf Wahrnehmung, Verhalten und Motivation.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Die MOSAIK-Schule als Realexperiment</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die MOSAIK-Schule Grevesmühlen ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Im Rahmen eines umfassenden Neubaus wurde dort ein evidenzbasiertes Farb- und Lichtkonzept entwickelt, das wissenschaftlich durch das Institut für Evidenzbasierte Farbpsychologie der Bergischen Universität Wuppertal begleitet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel bestand darin, Räume zu schaffen, die Orientierung erleichtern, emotionale Sicherheit fördern, Reizüberflutung reduzieren und Lern- sowie Therapieprozesse aktiv unterstützen. Farbe wurde dabei nicht nach dekorativen Vorlieben ausgewählt, sondern nach funktionalen Kriterien: Orientierung, Konzentration, Beruhigung, Aktivierung und soziale Interaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Beginn an war das Projekt partizipativ angelegt. In Workshops wurden die Bedürfnisse von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Therapeutinnen und Planungsbeteiligten analysiert. Anschließend entstanden Farb- und Materialkonzepte, die vor Ort unter realen Licht- und Raumbedingungen bemustert und mehrfach angepasst wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Phase ist entscheidend: Farben wirken nie isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit Licht, Materialität, Raumgröße und Nutzungssituation. Oft entscheidet bereits eine minimale Nuance darüber, ob ein Raum als beruhigend, anstrengend oder orientierend wahrgenommen wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Die zentrale Erkenntnis: Motivation ist räumlich beeinflussbar</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Studie zeigen eine außergewöhnlich hohe Übereinstimmung aller befragten Gruppen – Schüler*innen, Lehrkräfte, Therapeutinnen und Eltern. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die positiven Wirkungen nahezu alle Faktoren betreffen, die für gelingende Bildungsprozesse entscheidend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">88 % der Schüler*innen berichten von höherem Wohlbefinden und größerer Schulfreude. Ebenso viele bewerten Lernen, Konzentration und emotionale Regulation positiv. 94 % finden sich durch das farbliche Orientierungssystem besser im Gebäude zurecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Eltern nehmen deutliche Veränderungen wahr. 89 % berichten, dass ihre Kinder positiv über die neuen Räume sprechen. Ebenso hoch ist das Vertrauen in die pädagogische Qualität der Schule. Viele Eltern beschreiben die Umgebung als wertschätzend, professionell und emotional stabilisierend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vielleicht wichtigste Erkenntnis betrifft jedoch die Lehrkräfte und Therapeutinnen selbst. 89 % erleben die Farbgestaltung als direkte Unterstützung ihrer pädagogischen und therapeutischen Arbeit. Die Mehrheit berichtet von höherem Wohlbefinden, besserer Atmosphäre, größerer Ruhe und gesteigerter Motivation im Arbeitsalltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verweist die Studie auf einen bislang weitgehend unterschätzten Zusammenhang: Wenn die Qualität der Lehrperson der wichtigste Faktor für Bildungserfolg ist, dann werden auch die Bedingungen entscheidend, unter denen Lehrkräfte arbeiten. Die MOSAIK-Studie zeigt erstmals unter realen Bedingungen, dass evidenzbasierte Farbgestaltung nicht nur auf Schüler*innen wirkt, sondern Motivation, professionelle Identifikation und soziale Dynamiken innerhalb einer Bildungseinrichtung positiv beeinflussen kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Warum die Ergebnisse wissenschaftlich relevant sind</h3>



<p class="wp-block-paragraph">International wächst seit Jahren das Interesse an der Wirkung gebauter Umwelten auf Lernen, Gesundheit und Verhalten. Studien aus der Umwelt- und Wahrnehmungspsychologie zeigen, dass Faktoren wie Licht, Farbe, Orientierung, Akustik und Reizniveau erheblichen Einfluss auf Konzentration, Stressregulation und soziale Interaktion haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MOSAIK-Studie erweitert dieses Forschungsfeld um einen entscheidenden Aspekt: Sie untersucht die Wirkung evidenzbasierter Farbgestaltung nicht im Labor, sondern im realen Alltag einer sensiblen pädagogisch-therapeutischen Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade dieser Praxisbezug macht die Ergebnisse so relevant. Die Studie zeigt, dass Gestaltung nicht nur ästhetische Qualität erzeugt, sondern konkrete Auswirkungen auf Verhalten, Motivation und institutionelles Vertrauen haben kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Was die Studie für die Zukunft von Bildungsräumen bedeutet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der MOSAIK-Schule machen deutlich, dass Schulen mehr sind als funktionale Gebäude. Sie sind emotionale und soziale Umwelten. Wer Bildungsräume plant, gestaltet immer auch die Bedingungen für Lernen, Beziehung und Teilhabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Evidenzbasierte Farbgestaltung ist deshalb keine dekorative Zusatzleistung, sondern ein bislang unterschätztes Instrument zur Unterstützung pädagogischer und therapeutischer Prozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie zeigt exemplarisch, welches Potenzial in einer Gestaltung liegt, die sich konsequent an menschlicher Wahrnehmung und psychologischen Bedürfnissen orientiert. Gerade in Bildungs- und Gesundheitsbauten wird dieses Wissen in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn gute Bildung beginnt nicht erst im Unterricht. Sie beginnt mit der Umgebung, in der Menschen lernen, arbeiten und sich begegnen.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#b5e4f3">Die vollständige Studie „Farbe als steuerbarer Umweltfaktor in Lern- und Therapieräumen“ ist veröffentlicht unter: DOI: 10.13140/RG.2.2.18963.03367<br>Kostenfreier Download der Studie unter <a href="https://www.researchgate.net/publication/404652316_Farbe_als_steuerbarer_Umweltfaktor_in_Lern-und_Therapieraumen" data-type="link" data-id="https://www.researchgate.net/publication/404652316_Farbe_als_steuerbarer_Umweltfaktor_in_Lern-und_Therapieraumen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Research Gate</a><br>Kostenfreier Download der Studie unter <a href="https://www.academia.edu/166873001/Farbe_als_steuerbarer_Umweltfaktor_in_Lern_und_Therapier%C3%A4umen" data-type="link" data-id="https://www.academia.edu/166873001/Farbe_als_steuerbarer_Umweltfaktor_in_Lern_und_Therapier%C3%A4umen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Academia</a></p>
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		<title>Wir unterschätzen total, welche Macht von Farben ausgeht</title>
		<link>https://axelbuether.de/2026/wir-unterschaetzen-total-welche-macht-von-farben-ausgeht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 16:46:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Farben sind ein biologisch verankertes Steuerungssystem unserer Wahrnehmung und unseres Verhaltens. Ein großer Teil unserer Gehirnaktivität ist kontinuierlich mit der Verarbeitung von Farbinformationen beschäftigt, und die überwiegende Mehrheit dieser Prozesse läuft unbewusst ab. Kernthese: Farben wirken schneller als Worte – und oft stärker als Argumente. 1. Farben entscheiden, bevor wir denken Farben aktivieren evolutionär verankerte [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-1080x1080.jpg" alt="" class="wp-image-16058" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-1080x1080.jpg 1080w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-768x768.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-512x512.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-1536x1536.jpg 1536w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-24x24.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-36x36.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03-48x48.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Farbe_Macht_03.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption class="wp-element-caption">The collage of faces of surprised people on colored backgrounds. Happy men and women smiling. Human emotions, facial expression concept. collage of different human facial expressions, emotions, feelings</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Farben sind ein biologisch verankertes Steuerungssystem unserer Wahrnehmung und unseres Verhaltens. Ein großer Teil unserer Gehirnaktivität ist kontinuierlich mit der Verarbeitung von Farbinformationen beschäftigt, und die überwiegende Mehrheit dieser Prozesse läuft unbewusst ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernthese:</strong> Farben wirken schneller als Worte – und oft stärker als Argumente.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Farben entscheiden, bevor wir denken</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farben aktivieren evolutionär verankerte Bewertungsmechanismen. Sie beeinflussen unmittelbar, ob wir Vertrauen fassen, Gefahr erkennen oder Sympathie empfinden – und steuern damit unser Verhalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Farbe ist nonverbale Kommunikation</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Kleidung, Markenauftritt oder Raumgestaltung: Farben senden präzise Signale über Persönlichkeit, Status und Intention. Sie prägen, ob Menschen als kompetent, nahbar oder distanziert wahrgenommen werden – unabhängig vom Gesagten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Nuancen sind entscheidend</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht „Rot“ oder „Blau“ wirkt, sondern deren genaue Abstufung. Feinste Unterschiede im Farbton verändern die Wirkung grundlegend – von aktivierend zu zurückhaltend, von dominant zu sensibel.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. Farben formen Identität – und werden zugleich von ihr geprägt</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farbentscheidungen spiegeln Persönlichkeit, soziale Prägung und kulturelle Trends. Gleichzeitig wirken sie auf Selbstbild und Auftreten zurück. Menschen sind über ihre Farbwahl oft erstaunlich treffsicher einschätzbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>5. Fehlentscheidungen im Alltag sind systematisch</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Farbentscheidungen folgen Trends statt der eigenen Persönlichkeit – mit der Folge, dass Produkte (vor allem Kleidung) kaum genutzt werden. Wirkung entsteht nur, wenn Farbe zur Person passt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>6. Farbe wirkt kontextabhängig – aber nicht beliebig</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farben sind kulturell und biologisch codiert. Bestimmte Kombinationen stehen stabil für Vertrauen, Frische oder Seriosität. Werden diese Erwartungen verletzt, entsteht Irritation.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>7. Räume steuern Verhalten und Wohlbefinden</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farben beeinflussen, wie wir uns in Räumen fühlen und verhalten. Naturnahe Farbtöne fördern Entspannung, während gezielte Farbwechsel helfen, zwischen Arbeit, Erholung und sozialer Interaktion zu unterscheiden.</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph" style="background-color:#32418a">→ Zum vollständigen <a href="https://www.welt.de/iconist/gesellschaft/plus69db8f66246b3860d50240a1/von-farben-geht-eine-total-unterschaetzte-macht-aus-sogar-in-der-karriere.html" data-type="link" data-id="https://www.welt.de/iconist/gesellschaft/plus69db8f66246b3860d50240a1/von-farben-geht-eine-total-unterschaetzte-macht-aus-sogar-in-der-karriere.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview der Welt sowie Welt am Sonntag</a> (Bezahlschranke) Autorin: Anja Francesca Richter, erschienen auch in <em>Die Welt</em>, Rubrik „Farbforschung&#8220;)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2026/wir-unterschaetzen-total-welche-macht-von-farben-ausgeht/">Wir unterschätzen total, welche Macht von Farben ausgeht</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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		<item>
		<title>Farbpsychologie im Schulbau</title>
		<link>https://axelbuether.de/2026/farbpsychologie-im-schulbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 16:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abstract Mein Beitrag zeigt, wie farbpsychologisch gestaltete Lernumgebungen als Form nonverbaler Pädagogik Lernmotivation, Konzentrationsfähigkeit und Lernleistung steigern, indem sie zugleich Wohlbefinden, emotionale Sicherheit und Wertschätzung im Schulalltag fördern. Auf Basis biologischer und kulturpsychologischer Mechanismen wird erläutert, wie präzise abgestimmte Farbatmosphären Reizregulation, Orientierung, Selbstregulation und soziale Interaktion unterstützen. An einem realisierten Schulbauprojekt wird demonstriert, dass evidenzbasierte [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="659" height="1000" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung.jpg" alt="" class="wp-image-16015" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung.jpg 659w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung-506x768.jpg 506w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung-337x512.jpg 337w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung-16x24.jpg 16w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung-24x36.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-Handbuch-Schulberatung-32x48.jpg 32w" sizes="auto, (max-width: 659px) 100vw, 659px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Abstract</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Beitrag zeigt, wie farbpsychologisch gestaltete Lernumgebungen als Form nonverbaler Pädagogik Lernmotivation, Konzentrationsfähigkeit und Lernleistung steigern, indem sie zugleich Wohlbefinden, emotionale Sicherheit und Wertschätzung im Schulalltag fördern. Auf Basis biologischer und kulturpsychologischer Mechanismen wird erläutert, wie präzise abgestimmte Farbatmosphären Reizregulation, Orientierung, Selbstregulation und soziale Interaktion unterstützen. An einem realisierten Schulbauprojekt wird demonstriert, dass evidenzbasierte Farbgestaltung messbare Verbesserungen im Lernverhalten, im Sozialklima sowie in der gesundheitlichen Stabilität von Schüler*innen und Lehrkräften bewirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inhaltsverzeichnis</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Einführung: Farbe als nonverbale Pädagogik und unterschätzter Gesundheitsfaktor im Schulbau</li>



<li>Die biologischen und kulturellen Grundlagen der Farbwahrnehmung</li>



<li>Schulen sind farbpsychologische Hochleistungsräume</li>



<li>Angewandte Farbpsychologie im Bildungsbau: Prinzipien statt Grundfarben</li>



<li>Fallbeispiel: Die Mosaikschule Grevesmühlen</li>



<li>Wie Farbräume Lernen, Verhalten und Sozialklima unterstützen</li>



<li>Wie die Gesundheit der Lehrkräfte und Therapeut*innen profitiert</li>



<li>Praktische Empfehlungen für evidenzbasierte Farbgestaltung im Schulbau</li>



<li>Schluss: Farbe als unterschätzte Ressource der Schulentwicklung</li>
</ol>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph" style="background-color:#22a6d2">Link zur <a href="https://www.schulberatung-digital.de/mgof-xaveropp/handbuch-schulberatung/start.xav?start=//*%5B@attr_id=%27hds-start%27%5D#/text/farbpsych-schulbau?_ts=1775573944090" data-type="link" data-id="https://www.schulberatung-digital.de/mgof-xaveropp/handbuch-schulberatung/start.xav?start=//*%5B@attr_id=%27hds-start%27%5D#/text/farbpsych-schulbau?_ts=1775573944090" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schulberatung Bayern</a> (kostenfreier Testzugang)</p>



<p class="has-primary-background-color has-background wp-block-paragraph">Link zur kostenpflichtigen <a href="https://shop.mgo-fachverlage.de/handbuch-schulberatung.html" data-type="link" data-id="https://shop.mgo-fachverlage.de/handbuch-schulberatung.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Plattform Handbuch der Schulberatung </a></p>
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		<title>Farbpsychologie &#8222;Salbeigrün, Moosgrün und Neongrün erzeugen völlig unterschiedliche Atmosphären&#8220;</title>
		<link>https://axelbuether.de/2026/farbpsychologie-salbeigruen-moosgruen-und-neongruen-erzeugen-voellig-unterschiedliche-atmosphaeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 12:21:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Farbdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Farbgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Farbpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Farbwahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbwirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Wandfarbe macht mein Wohnzimmer gemütlich? Warum wirke ich in einem blauen Anzug freundlicher als in einem schwarzen? Und welche Farben heben die Stimmung? Farbforscher Axel Buether erklärt die Macht der Farben. SZ-Magazin: Herr Buether, wie groß ist der Einfluss von Farben auf den Menschen? Axel Buether: Farben sind unglaublich machtvoll. Menschen reagieren auf Farben, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2026/farbpsychologie-salbeigruen-moosgruen-und-neongruen-erzeugen-voellig-unterschiedliche-atmosphaeren/">Farbpsychologie &#8222;Salbeigrün, Moosgrün und Neongrün erzeugen völlig unterschiedliche Atmosphären&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-1080x1080.jpg" alt="" class="wp-image-14752" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-1080x1080.jpg 1080w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-768x768.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-512x512.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-1536x1536.jpg 1536w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-24x24.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-36x36.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether-48x48.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2026/03/Bambus-Buether.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<p class="has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph" style="background-color:#81a171"><strong>Welche Wandfarbe macht mein Wohnzimmer gemütlich? Warum wirke ich in einem blauen Anzug freundlicher als in einem schwarzen? Und welche Farben heben die Stimmung? Farbforscher Axel Buether erklärt die Macht der Farben.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">SZ-Magazin: Herr Buether, wie groß ist der Einfluss von Farben auf den Menschen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Axel Buether: Farben sind unglaublich machtvoll. Menschen reagieren auf Farben, bevor sie überhaupt darüber nachdenken. Sie beeinflussen unsere Stimmung, unser Verhalten und sogar, wie wir uns selbst wahrnehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was genau macht Farbe mit uns, wenn wir sie sehen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farben können anregen oder beruhigen, Nähe herstellen oder Distanz erzeugen. Ein Beispiel: In einem Raum, der sehr grell, kontrastreich oder in Warnfarben gestaltet ist, fühlen sich viele Menschen schnell gestresst &#8211; zumindest dann, wenn diese Reize nicht zur Nutzung des Raumes passen. Im richtigen Kontext können solche Farben aber auch aktivierend und leistungsfördernd wirken. In einem Raum mit warmen, gedämpften Farben stellt sich dagegen häufig ein Gefühl von Geborgenheit ein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie ändert eine blau gestrichene Wand die Stimmung um Raum?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir über Wandfarben sprechen, geht es nie um Rot oder Blau, sondern um die Nuance, also um das Zusammenspiel von Buntton, Helligkeit, Sättigung, Oberflächenstruktur und Lichtreflexion. Erst diese Feinabstimmung entscheidet, ob ein Raum beruhigt oder aktiviert. Ein Salbeigrün, ein Moosgrün und ein Neongrün gehören biologisch zur gleichen Grundfarbe und erzeugen doch völlig unterschiedliche Atmosphären. Es sind die Zwischentöne und Materialwirkungen, die die Wahrnehmung und Wirkung prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das gesamte Interview können Sie auf der <a href="https://www.sueddeutsche.de/magazin/leben-und-gesellschaft/farben-wandfarben-kleiderwahl-psyche-stimmung-szm.95854?reduced=true&amp;isSubscriber=false" data-type="link" data-id="https://www.sueddeutsche.de/magazin/leben-und-gesellschaft/farben-wandfarben-kleiderwahl-psyche-stimmung-szm.95854?reduced=true&amp;isSubscriber=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website der Süddeutschen Zeitung</a> nachlesen (gebührenpflichtiger Artikel)</em></p>
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		<item>
		<title>Nachhaltigkeit gestalten: Wie Umweltfaktoren unser Wohlbefinden, Verhalten und Ressourcen prägen</title>
		<link>https://axelbuether.de/2025/nachhaltigkeit-gestalten-wie-umweltfaktoren-unser-wohlbefinden-verhalten-und-ressourcen-praegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 13:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit erschöpft sich nicht in technischen Innovationen oder politischen Strategien – sie muss in der Lebenswelt der Menschen erfahrbar und wirksam werden. Gestaltung von Umweltfaktoren wie Raum, Material, Licht und Farbe spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie beeinflusst nachweislich Gesundheit, Wohlbefinden, Orientierung, Arbeitszufriedenheit und die Nutzungsdauer von Produkten. In meinem Vortrag zeige ich, wie evidenzbasierte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki.png" alt="" class="wp-image-13362" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki.png 1024w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki-768x768.png 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki-512x512.png 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki-24x24.png 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki-36x36.png 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/Linen-natural-buether-ki-48x48.png 48w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachhaltigkeit erschöpft sich nicht in technischen Innovationen oder politischen Strategien – sie muss in der Lebenswelt der Menschen <strong>erfahrbar und wirksam</strong> werden. Gestaltung von Umweltfaktoren wie Raum, Material, Licht und Farbe spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie beeinflusst nachweislich Gesundheit, Wohlbefinden, Orientierung, Arbeitszufriedenheit und die Nutzungsdauer von Produkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Vortrag zeige ich, wie <strong>evidenzbasierte Umweltgestaltung</strong> Nachhaltigkeit nicht nur kommuniziert, sondern konkret verwirklicht. Modellprojekte aus dem Gesundheitswesen und der Industrie belegen empirisch, dass bewusst gestaltete Umwelten messbare Effekte haben – von reduzierten Krankheits- und Ausfalltagen über gesteigertes Wohlbefinden bis hin zu ressourcenschonenden Produktstrategien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird deutlich: Nachhaltigkeit ist kein abstraktes Ideal und kein ästhetischer Selbstzweck. Sie muss sich an <strong>Qualitätskriterien orientieren, die für Menschen spürbar sind und gesellschaftlich Wirkung entfalten</strong>. Der Vortrag eröffnet eine neue Perspektive auf Nachhaltigkeitskommunikation, in der Gestaltung zur Brücke zwischen wissenschaftlicher Evidenz, kulturellen Narrativen und alltäglicher Erfahrung wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="636" height="358" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/csm_Ringvorlesung_Wintersemester_25_26_83b103c918.jpg" alt="" class="wp-image-13366" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/csm_Ringvorlesung_Wintersemester_25_26_83b103c918.jpg 636w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/csm_Ringvorlesung_Wintersemester_25_26_83b103c918-512x288.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/csm_Ringvorlesung_Wintersemester_25_26_83b103c918-24x14.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/csm_Ringvorlesung_Wintersemester_25_26_83b103c918-36x20.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2025/08/csm_Ringvorlesung_Wintersemester_25_26_83b103c918-48x27.jpg 48w" sizes="auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px" /></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#c8eaed">Vortrag &#8222;<strong>Nachhaltigkeit gestalten: Wie Umweltfaktoren unser Wohlbefinden, Verhalten und Ressourcen prägen</strong>&#8220; Prof. Dr. Axel Buether <strong>27.11.2025</strong> von <strong>16:00 &#8211; 17:30h</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anmeldung und Link zur <a href="https://humboldt-n.nrw/weitere-programme/ringvorlesung-wise-2025-26" data-type="link" data-id="https://humboldt-n.nrw/weitere-programme/ringvorlesung-wise-2025-26" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HumboldtN-Ringvorlesung</a> 2025/26 beim Veranstalter</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2025/nachhaltigkeit-gestalten-wie-umweltfaktoren-unser-wohlbefinden-verhalten-und-ressourcen-praegen/">Nachhaltigkeit gestalten: Wie Umweltfaktoren unser Wohlbefinden, Verhalten und Ressourcen prägen</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum wir nicht Farben, sondern Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte gestalten</title>
		<link>https://axelbuether.de/2024/farbpsychologie-fuer-architekt-innen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 16:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiße Moderne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://axelbuether.de/?p=9682</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kolumne Magazin Colore Ab dem Jahr 2023 erscheint von mir in jeder neuen Ausgabe des Brillux Architekturmagazin colore eine Kolumne &#8222;Farbbetrachtungen&#8220; zu wechselnden Themen der Farbpsychologie. Die neue Ausgabe &#8222;PFIRSICHGELB&#8220; steht ab jetzt zum kostenfreien Download auf der Website des Magazins COLORE bereit. Farbe als Entwurfswerkzeug Die Bedeutung der Farbe in der Architektur im Laufe [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="810" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-810x1080.jpg" alt="" class="wp-image-9684" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-810x1080.jpg 810w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-576x768.jpg 576w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-384x512.jpg 384w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-768x1024.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-1152x1536.jpg 1152w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-18x24.jpg 18w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-27x36.jpg 27w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore-36x48.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Pfirsichgelb-Colore.jpg 1417w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Kolumne Magazin Colore</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem Jahr 2023 erscheint von mir in jeder neuen Ausgabe des <a href="https://www.brillux.de/unternehmen/presse/das-brillux-architekturmagazin-colore/" data-type="link" data-id="https://www.brillux.de/unternehmen/presse/das-brillux-architekturmagazin-colore/">Brillux Architekturmagazin colore</a> eine Kolumne &#8222;Farbbetrachtungen&#8220; zu wechselnden Themen der Farbpsychologie. Die neue Ausgabe &#8222;PFIRSICHGELB&#8220; steht ab jetzt zum kostenfreien Download auf der Website des <a href="https://www.brillux.de/mediathek/dokumente-und-videos/1107-architektur-und-planung/magazin-colore/colore-29-pfirsichgelb/">Magazins COLORE</a> bereit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Farbe als Entwurfswerkzeug</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Die Bedeutung der Farbe in der Architektur im Laufe der Zeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bis vor wenigen Jahrzehnten war Farbe eines der<br>drei primären Entwurfswerkzeuge der Architektur.<br>Le Corbusier, der wahrscheinlich einflussreichste Architekt der Moderne, sagte in seiner ‚Polychromie Architecturale‘ zur Bedeutung der Farbe für den Entwurfsprozess:<em> „Die Farbe ist in der Architektur ein ebenso kräftiges Mittel wie der Grundriss und der Schnitt. Oder besser: die Polychromie, ein Bestandteil des Grundrisses und des Schnittes selbst.“</em> </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aussage wirkt heute geradezu paradox. Zum einen, weil sich die Moderne durch die Abwesenheit einer lokal, funktional und inhaltlich differenzierten Farbgestaltung von der Baukultur der Vergangenheit unterscheidet, und zum anderen, weil die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Wirkungen von Licht- und Körperfarben auf die Wahrnehmung von Architektur wie das Erleben und Verhalten ihrer Nutzer innerhalb der zeitgenössischen Entwurfslehren fehlt. So hat es mich auch für meine eigenen Arbeiten viel Recherchezeit gekostet, um im europäischen Raum aktuelle Praxisbeispiele zu finden, bei denen Farbe keine oberflächliche Buntheit, sondern ein wesentliches Entwurfswerkzeug ist. Eine zeitgemäße wissenschaftlich fundierte Theorie zur Anwendung der Farbe als Entwurfswerkzeug gibt es bis heute nicht. Da möchte ich gerne gegenwirken und in gewisser Weise hier den Anfang machen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Funktionaler Bestandteil der Architektur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farbe wird zu einem Problem für den Entwurfsprozess und die Architektur selbst, wenn man sie auf ihre bloße Erscheinung reduziert. Denn hierdurch wird Farbe zum Ornament, zur Verzierung und Dekoration. Eine solche Anwendung von Farbe passt nicht zum Wesen einer zeitgemäßen Baukultur und widerspricht zu Recht auch dem Selbstverständnis moderner Architektinnen und Architekten. So wird das Thema „Mensch und Farbe“ im weltweit erfolgreichsten Planungshandbuch für Architekt/-innen – geschrieben von dem Bauhausschüler Ernst Neufert, in 19 Sprachen übersetzt, stetig weiter aktualisiert und inzwischen über 500.000-Mal verkauft – lediglich auf einer einzigen Seite abgehandelt. Doch woher stammt das Fehlurteil eines solchen Reduktionismus, der das Sinnesmedium Farbe auf seine Äußerlichkeit reduziert?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von der Ideologie einer weißen Moderne</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In der Renaissance, die mit einer Rückbesinnung auf die Kultur der Antike verknüpft ist, wurde Weiß zur Symbolfarbe der Aufklärung und Wissenschaft sowie eines Fortschritts, der sich von althergebrachten Konventionen und Verengungen des Denkens befreit hat. Zur Ideologie wurde die „weiße Moderne“ jedoch erst durch das Fehlurteil des berühmten deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann, der die puristisch weiße Farbe antiker Marmortempel und Skulpturen im 18. Jahrhundert zum ewigen Schönheitsideal erklärte. Doch die Bauten und Plastiken der griechischen Antike waren ebenso buntfarbig bemalt und ausgeschmückt wie die Tempel Mesopotamiens, Ägyptens, Indiens und Amerikas oder die Höhlen, Pagoden, Moscheen, Synagogen, Kirchen und Profanbauten der gesamten Welt. Als diese Nachricht 1817 nach einer Veröffentlichung von Johann Martin von Wagner, Kunstagent des bayerischen Königs Ludwig I., die Runde machte, traf die bis dahin als barbarisch deklarierte Praxis viele Menschen wie ein Schock. Der Künstler Auguste Rodin soll sich heftig an die Brust ge- schlagen und dabei ausgerufen haben: „<em>Ich spüre es hier, dass die Gebäude niemals bunt waren!</em>“ Die Tatsache, dass die Fachwelt nach wie vor Probleme damit hat, einen solchen, allgemein bekannten Sachverhalt anzuerkennen, liegt an der starken Symbolkraft der Farbe Weiß.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weiß als Leitbild des industriellen Bauens</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Weiß der frühen Moderne war ein revolutionäres Symbol der Erneuerung, das im polychromen Kontext der vorhandenen Baukultur sehr gut sichtbar war. Gute Beispiele hierfür sind die Villen von Adolf Loos, die außen weiß, im Inneren hingegen wie alle Bauten der klassischen Moderne, polychrom gestaltet sind. Kein Architekt der klassischen Moderne war zu dieser Zeit bereit, seine Ideologie über das Wohlbefinden des Menschen zu stellen. Farbe wurde in dieser Phase noch ganz selbstverständlich als Entwurfswerkzeug gebraucht. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Durch die Verbreitung neuer Baustoffe wie Beton, Stahl und Glas, die anfangs noch verkleidet wurden, aber mit fortschreitendem Gebrauch zunehmend auch offen gezeigt werden durften, transformierte sich das Erscheinungsbild der modernen Architektur. Im Vergleich mit den Erscheinungsbildern der vom technologischen Wandel geprägten Metropolen Nordamerikas, welche für die europäische Avantgarde zum Leitbild wurden, wirkten die kleinteiligen polychromen Städte und Dörfer Europas rückständig, wie Zeugen einer überkommenen Vergangenheit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von der individuellen Handwerkskunst zur anonymen Massenarchitektur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Wiederaufbau der kriegszerstörten Städte verschwand die Polychromie hingegen zunehmend aus dem Erscheinungsbild der europäischen Architektur. Historische Baumaterialien wie Ziegel, Natursteine, Holz, Lehmputze und Erdfarben sowie die handwerklich hergestellten Bekleidungen und Bemalungen behinderten den Prozess der Modernisierung und wurden daher weitgehend aus den Stadtbildern und Innenräumen verbannt. Die moderne Architektursprache der „Neuen Welt“ wurde zum Symbol des Fortschritts und barg zugleich die Möglichkeit zur Loslösung und Distanzierung von der als reaktionär und gescheitert empfundenen Vergangenheit. Viele Reste der zerbombten Altstädte wurden daher folgerichtig nicht wieder aufgebaut, sondern abgeräumt und durch großteilige monochrome Stadtquartiere ersetzt. War Weiß dabei anfangs noch die Symbolfarbe der Moderne, wurde sie nach und nach zur Standardfarbe innerhalb der gesamten Architektur. Im Schatten von Weiß vollzog sich zudem nahezu unbemerkt der Siegeszug einer anderen unbunten Farbe. Baustoffe wie Asphalt, Beton und Stahl sorgen bis heute dafür, dass der Grauanteil im Stadt- und Landschaftsbild stetig wächst, während die Polychromie der pflanzlichen Natur und der Altstädte im gleichen Maße schrumpft. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Über die Entfremdung des Menschen von seiner Architektur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende der Polychromie gleicht demnach einer neuen Haltung in der Architektur, die nicht mehr die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen, sondern die vordefinierten Anforderungen einer anonymen Masse als Bezugspunkt nimmt. Wie die Nutzer den gebauten Raum konkret erleben und was für einen Einfluss Architektur auf ihr Wohlbefinden, die Gesundheit und das Verhalten der betroffenen Menschen hat, bleibt im Entwurfsprozess unerkannt. Die negativen gesellschaftlichen Folgen einer solchen Entwurfspraxis sind seit langem Gegenstand von Kritik und lösen dennoch kaum Verhaltensänderungen aus. Zur Veranschaulichung der Konsequenzen, die aus einer fehlenden Auseinandersetzung mit den Wirkungen von Farbe einhergehen, zitiere ich hier aus dem persönlichen Erleben einer Betroffenen: „ <em>&#8230; ich arbeite zurzeit im Klinikum X auf der neonatologischen Intensivstation. Im nächsten Sommer werden wir umziehen in einen Neubau. Die Pflege der Frühgeborenen und deren Eltern beinhaltet so viel mehr als ‚nur‛ Intensivmedizin. Leider haben wir keinerlei Lobby, was die Farbgebung betrifft. Weiße Wände, LED-Spots, &#8230;. ein tristes Erleben. Gerätetechnisch wird alles vorhanden sein, aber das, was unsere spezielle Pflege ausmacht, geht total unter. Die Patienten und deren Eltern verbleiben oft Monate auf unserer Station. Uns Pflegekräften stehen quasi die Haare zu Berge. So kann keine Atmosphäre des Wohlfühlens aufkommen. Können Sie helfen, uns eine gute Arbeitsatmosphäre und den Frühchen ein gutes Ankommen in dieser Welt zu ermöglichen?</em>“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Farblos, freudlos, lieblos</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Verschwinden der Farbe in den Städten und auf dem Land vergrößert sich die Entfremdung des Menschen von seinem Lebensraum, da dieser evolutionär in der Vielfalt einer polychromen Umwelt beheimatet ist. Der Philosoph Karl Popper bezeichnet den Zusammenhang zwischen der genetisch vererbten Disposition von Geist und Körper auf der einen Seite und der Lebensumwelt auf der anderen Seite als „Erwartung“. Wir bewegen uns, lernen tanzen, wir sprechen und singen, wir sehen unsere Lebenswelt vielfarbig und gestalten sie auch so, weil wir zum einen die genetische Disposition dazu haben und weil wir uns zum anderen nur so entfalten, nur so den für uns bestimmten Reichtum der Welt erleben und ganz wir selbst sein können. Die Farbigkeit der Umwelt ist nicht einfach da, sie ist genetisch für uns bestimmt und hat eine evolutionäre Zweckbestimmung für unser Leben. Nur deshalb können wir sie sehen und fühlen uns beheimatet. Weiße und graue Lebens- und Arbeitswelten verursachen zwar nicht allen, doch dem überwiegenden Teil der Menschen ein generelles Unwohlsein. Hierzu möchte ich eine weitere Pflegefachfrau zu Wort kommen lassen, die ihr persönliches Erleben bei einem anderen Projekt in Worte gefasst hat und damit den Zusammenhang zwischen Farbe und Wirkung auf den Punkt bringt: „<em>Im Moment ist es ja so, dass es hier keine Farbe gibt, es ist ja tatsächlich sehr farblos und auch sehr lieblos gestaltet.</em>“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zur Resonanzfunktion der Architektur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frau vermisst also in der Gestaltung ihrer Arbeitsräume die Achtsamkeit, die Zuwendung und die Wertschätzung, die für ihre Arbeit mit anvertrauten Menschen selbstver- ständlich ist. Architektur wirkt liebevoll gestaltet, insoweit sie den grundlegenden und spezifischen Bedürfnissen des Menschen Rechnung trägt, einen Resonanzraum schafft, wie es der Soziologe Hartmut Rosa formuliert. Allgemeine Bedürfnisse wie das Streben nach Schönheit, Wohlbefinden, Gesundheit, Glück und Wertschätzung sind grundlegend für gute Arbeit und ein gelingendes Leben. Spezifische Bedürfnisse folgen hingegen aus dem Kontext der Erlebnis- und Handlungssituation, dem Genius Loci sowie den konkreten Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer vor Ort. Liebevoll gestaltete Architektur schafft einen Beziehungsraum, in dem sich der Mensch im besten Sinne „beheimatet“ fühlen kann. Bei der Einbindung von Farbe in den Entwurfsprozess geht es daher nicht um eine oberflächliche Buntheit, son- dern einzig und allein um Resonanz. Es geht um das Gestalten der Wirkungen, die Farbe bei den betroffenen Menschen im Kontext der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation auslösen soll.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Color follows function &#8211; Die Farbe folgt der Funktion</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Louis Henry Sullivan stammende und mit der Übernahme der Bauhaus-Lehre in den Entwurfsfakultäten der Nachkriegszeit berühmt gewordene Satz „Form follows function“ gilt für die Farbe genauso wie für den Grundriss und Schnitt. Farbe ist eine Kategorie der sinnlichen Wahrnehmung, die weit mehr umfasst als die reine Angabe von Farbtönen, Lichtwerten und Materialkennzeichnungen. Für die Entwicklung des Farbkonzepts sind die Bedürfnisse der Nutzer/-innen primär, die persönlichen Ansichten und Farbpräferenzen der Entwurfsverfasser/-innen hingegen sekundär. Der Satz „<em>The Medium ist the message</em>“ stammt von Marshall McLuhan. Nach seiner Theorie vermitteln uns Medien nicht nur Inhalte, sondern sie bestimmen die Botschaft, indem sie den Inhalt strukturieren. Für die Anwendung der Farbe im Entwurfsprozess folgt daraus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Farbgestaltung strukturiert die Wahrnehmung des gebauten Raums.</strong></li>



<li><strong>Die Farbgestaltung bestimmt, was sichtbar ist und was unsichtbar wird.</strong></li>



<li><strong>Die Farbgestaltung legt fest, wer sich vom Inhalt konkret angesprochen fühlt.</strong></li>



<li><strong>Die Farbgestaltung beeinflusst, wie eine Situation wahrgenommen wird.</strong></li>



<li><strong>Die Farbgestaltung steuert, wie der Mensch auf eine Umweltsituation reagiert.</strong></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Warum wir nicht Farben, sondern Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte gestalten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Farbe ist kein schöner Schein, sondern ein Sinnesmedium, das uns mit der Welt verbindet. Unsere Farbwahrnehmung bestimmt die Art und Weise, wie wir in der Welt verortet sind, wie wir Menschen, Dingen und Räumen gegenübertreten. Diese Kraft haben Farben, weil wir sie mit Bedeu- tungen assoziieren, die uns im Augenblick des Erlebens zu 99% unbewusst bleiben. Das können Farben umso mehr, weil diese Bedeutungen psychische wie physische Reaktionen in unserem Körper auslösen, die unsere Erwartungs- haltung an die Dinge und Ereignisse, denen wir in der Außenwelt gegenüberstehen, in höchstem Maße determiniert. Der Philosoph Karl Popper formuliert diesen Sachverhalt in seiner evolutionären Erkenntnistheorie wie folgt: „<em>Erwartungen sind Formen des Wissens, Fühler, die wir in die Umwelt ausstrecken.</em>“ Formal bestimmen wir die Farbe durch physiologische Parameter wie Buntheit, Helligkeit, Sättigung, Tiefe, Brillanz und Kontrast. Inhaltlich bestimmt die Farbe uns, sie legt fest, was wir fühlen, was wir tun und wie wir die Welt sehen. Wenn ich heute die Farben für gebaute Räume auswähle und komponiere, beziehe ich mich daher nicht auf meine persönlichen Vorlieben oder meine Intuition, sondern auf die Erwartungen der Menschen, die von meinen Entscheidungen betroffen sind. Ich gestalte die Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte der Menschen, für deren Wohlbefinden ich verantwortlich bin. <strong>Denn Farbgestaltung ist für mich weder Dienstleistung noch freie Kunst, sondern der Dienst am Menschen selbst.</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading">Quellenverzeichnis</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>1 Le Corbusier: Polychromie Architecturale – Le Corbusiers Farbenklaviaturen von 1931 und 1959, HG Arthur Rüegg, Birkhäuser Verlag 2015<br>2 Axel Buether: Farbe: Entwurfsgrundlagen, Planungsstrategien, visuelle Kommunikation. DETAIL Praxis Institut für international Architektur-Dokumentation, München 2014<br>3 Johannes Kister (Hrsg.), Ernst Neufert: Bauentwurfslehre. Grundlagen, Normen, Vorschriften, Springer Vieweg, Wiesbaden 2018<br>4 Vinzenz Brinkmann, Ulrike Koch-Brinkmann (Hrsg.): Bunte Götter – Golden Edition: Die Farben der Antike. Prestel, München 2020<br>5 Victoria Finlay: The Brilliant History of Colors in Art. Yale University Press, New Haven 2014, S. 21<br>6 Gottfried Semper: Vorläufige Bemerkungen über bemalte Architektur und Plastik bei den Alten Altona 1834; ders.: Die Anwendung der Farben in der Architectur und Plastik, Heft 1, Rom 1836<br>7 Anders V. Munch: Der stillose Stil: Adolf Loos. Brill, Leiden 2005<br>8 Alexander Mitscherlich: Die Unwirtlichkeit unserer Städte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965. Jan Gehl: Städte für Menschen. Jovis Verlag, Berlin 2015<br>9 Anmerkung: Diese subjektive Aussage liegt mir in Form einer persönlichen Mail vor und wurde von mir durch eine repräsentative Personalbefragung als generelles Problem der Belegschaft verifiziert. 10 Karl R. Popper: Alles Leben ist Problemlösen. Pieper, München 1994<br>11 Interview zur Helios Studie „Farbe im Gesundheitsbau”, https://www.youtube.com/watch?v=43Dp9zB9o6M<br>12 Hartmut Rosa: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. Suhrkamp, Berlin 2016<br>13 Marshall McLuhan: Die magischen Kanäle. Understanding Media. Verlag der Kunst 1994 [1964]</em></p>
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		<item>
		<title>Farbe in der Architektur</title>
		<link>https://axelbuether.de/2024/vortrag-farbe-in-der-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Aug 2024 15:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe Entwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe in der Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe und Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Farbgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbkonzept]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Farbe als Entwurfswerkzeug: Einführung in die evidenzbasierte Farbpsychologie Bei meinem Vortrag zum Thema &#8222;Farbe in der Architektur&#8220; erkunden wir die biologischen und kulturellen Funktionen der Farbe und lernen dann, wie diese Erkenntnisse bei der Entwicklung evidenzbasierter Farbkonzepte angewendet werden können, um bedürfnisorientierte und ansprechende architektonische Räume zu gestalten. Farben beeinflussen unsere Raumwahrnehmung und emotionale Stimmung, [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-1080x1080.jpg" alt="" class="wp-image-9647" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-1080x1080.jpg 1080w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-768x768.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-512x512.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-24x24.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-36x36.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur-48x48.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/08/Farbe-Architektur.jpg 1143w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Farbe als Entwurfswerkzeug: Einführung in die evidenzbasierte Farbpsychologie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei meinem Vortrag zum Thema &#8222;Farbe in der Architektur&#8220; erkunden wir die biologischen und kulturellen Funktionen der Farbe und lernen dann, wie diese Erkenntnisse bei der Entwicklung evidenzbasierter Farbkonzepte angewendet werden können, um bedürfnisorientierte und ansprechende architektonische Räume zu gestalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Farben beeinflussen unsere Raumwahrnehmung und emotionale Stimmung, sie wirken auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Handlungsmotivation. Sie erfahren, wie kulturelle Kontexte und historische Entwicklungen unsere Farbwahrnehmung prägen und welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich zeige Ihnen an realisierten Beispielen auf, wie diese Prinzipien praktisch umgesetzt werden können, um Räume zu schaffen, die den spezifischen Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Anhand von Fallstudien und aktuellen Forschungsprojekten schauen wir uns an, wie evidenzbasierte Farbkonzepte zu einer besseren Lebens- und Arbeitsqualität beitragen können.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#ced9ce"><strong>Zeit: Der Gastvortrag findet am 5. November&nbsp;von 19:00 &#8211; 20:00 h statt.</strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#ced9ce"><strong>Ort: Casino auf dem Campusgelände der <a href="https://www.th-owl.de/gestaltung/studium/lehrgebiete/farbe-und-raum/">TH OWL Detmolder Schule für Gestaltung</a>.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2024/vortrag-farbe-in-der-architektur/">Farbe in der Architektur</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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		<title>Healing Architecture &#8211; Phyrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr (Ö)</title>
		<link>https://axelbuether.de/2024/healing-architecture-phyrn-eisenwurzen-klinikum-steyr-oe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 16:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[AEMP]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Farbdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Farbgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Healing Architecture]]></category>
		<category><![CDATA[Health Care Architecture]]></category>
		<category><![CDATA[Intensivmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[OP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Phyrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr (Ö) plant einen Krankenhausneubau. Das Institut für Farbpsychologie hat das Farb- und Materialkonzept für den Neubau der Intensivstation, des Zentral-OP und der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) erstellt. Zu sehen sind ein paar Folien aus dem Vorentwurfsstand. Der Entwurfsstand umfasst Planungen für alle Bereiche und kann an dieser Stelle nicht gezeigt werden. [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-1440x1080.jpg" alt="" class="wp-image-9301" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-1440x1080.jpg 1440w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-1024x768.jpg 1024w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-512x384.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-768x576.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-1536x1152.jpg 1536w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-24x18.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-36x27.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether-48x36.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/06/Steyr_buether.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.ooeg.at/pek/sr" data-type="link" data-id="https://www.ooeg.at/pek/sr">Phyrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr (Ö)</a> plant einen Krankenhausneubau. Das Institut für Farbpsychologie hat das Farb- und Materialkonzept für den Neubau der <strong>Intensivstation</strong>, des <strong>Zentral-OP</strong> und der <strong>Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte</strong> (AEMP) erstellt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Zu sehen sind ein paar Folien aus dem Vorentwurfsstand. Der Entwurfsstand umfasst Planungen für alle Bereiche und kann  an dieser Stelle nicht gezeigt werden. Nach der Fertigstellung der Klinik wird das Ergebnis hier zu sehen sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2024/healing-architecture-phyrn-eisenwurzen-klinikum-steyr-oe/">Healing Architecture &#8211; Phyrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr (Ö)</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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		<title>Eröffnungsvortrag &#8222;Farbe in Architektur und Stadt&#8220;</title>
		<link>https://axelbuether.de/2024/vortrag-farbe-in-architektur-und-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 16:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe in der Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Farbgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Farbwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Laborausstellung des Museum der Baukultur NRW Kaum etwas wird so leidenschaftlich und kontrovers diskutiert wie der Einsatz von Farbe und ist zugleich so wirkungsvoll. Das Museum der Baukultur NRW zeigt von 26. Mai bis 28. Juni 2024 die Ausstellung „380-780 nm. Farbe in Architektur und Stadt“ in Düsseldorf. EröffnungSonntag, 26.5.2024, 11 Uhr AusstellungsortHansaallee 190, 40547 Düsseldorf [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="1080" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-1440x1080.jpg" alt="" class="wp-image-9097" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-1440x1080.jpg 1440w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-1024x768.jpg 1024w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-512x384.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-768x576.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-1536x1152.jpg 1536w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-24x18.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-36x27.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web-48x36.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2024/04/Tokio_buether_color_web.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eine Laborausstellung des Museum der Baukultur NRW</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum etwas wird so leidenschaftlich und kontrovers diskutiert wie der Einsatz von Farbe und ist zugleich so wirkungsvoll. Das Museum der Baukultur NRW zeigt von 26. Mai bis 28. Juni 2024 die Ausstellung „380-780 nm. Farbe in Architektur und Stadt“ in Düsseldorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eröffnung</strong><br>Sonntag, 26.5.2024, 11 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausstellungsort</strong><br>Hansaallee 190, 40547 Düsseldorf</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Öffnungszeiten</strong><br>Dienstag bis Freitag: 15 bis 20 Uhr; Samstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zum Veranstalter <a href="https://baukultur.nrw/museum/ausstellungen/380-780-nm-farbe-in-architektur-und-stadt/" data-type="link" data-id="https://baukultur.nrw/museum/ausstellungen/380-780-nm-farbe-in-architektur-und-stadt/">Baukultur Nordrhein-Westfalen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2024/vortrag-farbe-in-architektur-und-stadt/">Eröffnungsvortrag &#8222;Farbe in Architektur und Stadt&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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