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	<title>Allgemeinbildung-Archiv - Farbpsychologie</title>
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		<title>Designrhetorik &#8211; Die Sprache der Dinge verstehen und gestalten lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 13:38:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Designpädagogische Symposien &#8222;2016 dpi&#8220; Unter dem Namen „2016 dpi“ findet im Jahr 2016  zum dritten Mal ein designpädagogisches Symposium an der Universität Vechta statt. Zu diesen Symposien fanden in den vergangenen Jahren ausgewiesene Expertinnen und Experten aus den Bereichen Designpraxis, Design‐, Kunst-­ und Werkpädagogik sowie aus dem Bereich der außerschulischen Designvermittlung ihren Weg an die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-3306" title="Buether Grassimuseum Leipzig" src="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile.jpg" alt="" width="1440" height="900" srcset="https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile.jpg 1440w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-512x320.jpg 512w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-1024x640.jpg 1024w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-768x480.jpg 768w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-900x562.jpg 900w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-320x200.jpg 320w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-24x15.jpg 24w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-36x23.jpg 36w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-48x30.jpg 48w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-150x93.jpg 150w, https://axelbuether.de/wp-content/uploads/2016/05/2011_07_31_polygonkombination_einzelteile-250x156.jpg 250w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></a></h3>
<h3>Designpädagogische Symposien &#8222;2016 dpi&#8220;</h3>
<p>Unter dem Namen „2016 dpi“ findet im Jahr 2016  zum dritten Mal ein designpädagogisches Symposium an der Universität Vechta statt. Zu diesen Symposien fanden in den vergangenen Jahren ausgewiesene Expertinnen und Experten aus den Bereichen Designpraxis, Design‐, Kunst-­ und Werkpädagogik sowie aus dem Bereich der außerschulischen Designvermittlung ihren Weg an die Universität Vechta. Das designpädagogische Symposium „2016 dpi“ wird diesen Diskurs um die Auseinandersetzung mit Design als bildungswissenschaftliches und bildungspolitisches Thema öffnen, um Design als Inhalt und Medium / Instrument der Bildung näher zu betrachten. Ziel ist eine Erweiterung des fachwissenschaftlichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum und der Eintritt in eine bildungspolitische Debatte.</p>
<div>
<h3>Design als Bildungsperspektive; Design als Inhalt</h3>
<p>Design und folglich auch Designbildung beziehen sich nicht nur auf eine konsumkritische Auseinandersetzung mit der gestalteten Dingwelt. Der Mehrwert von Design und Designbildung entsteht, wenn Design als Methode, als didaktischer Prozess des Entwerfens, als gestalterische Problemlösung und als Denk-­‐ und Handlungsperspektive zum Einsatz kommt. Auch in der Möglichkeit, Designprozesse als Mittel für einen fä-­‐ cherübergreifenden Zugang zu verschiedenen Fragestellungen zu sehen, liegt eine hohe Qualität hinsichtlich der Unterrichts- und Schulentwicklung.</p>
<p>Es geht dabei weniger um das Hineinpressen von Denken und Handeln in Gestaltungsalgorithmen, sondern um die Ermöglichung von Neuem generell. Der Kern der Vermittlungsaufgabe liegt hier auch darin „&#8230; als ‚Empowerer’ zu wirken, andere dazu zu befähigen ihren gestalterischen ‚Magic Moment’ zu erleben, ihnen das Lustgefühl zu vermitteln, etwas (und wenn auch nur an sich selbst gemessen) außergewöhnliches geleistet zu haben, etwas besonderes erfunden, entdeckt oder gestaltet zu haben und die Kraft in sich [zu] entdecken &#8230;“ (James Skone) die diese Möglichkeiten freisetzen können.</p>
<p>Zwar sind bereits in vielen schulischen Curricula Designthemen verankert. Durch die föderalistische Struktur der bundesdeutschen Bildungslandschaft schwanken die Bestrebungen und Aktivitäten, Designpädagogik bzw. Designthemen als Bildungsbestandteil zu fördern oder zu praktizieren, in den einzelnen Bundesländern erheblich. So herrscht kein inhaltlicher noch methodischer Konsens darüber, wie Design zu vermitteln sei.</p>
<h3>Design als Bildungsperspektive; Bildung als Entwurfsgegenstand</h3>
<p>In vielen Bereichen der Gesellschaft wächst der Entwurfsbedarf. Dieser Bedarf betrifft über den allgemein anerkannten Bereich der künstlerischen Gestaltung hinaus auch zahlreiche Bereiche gesellschaftlicher Entwicklungen, z.B. Bildung. Bildungsexperten vermuten einen Zusammenhang zwischen der mangelnden Motivation vieler Schülerinnen und Schüler und den vorherrschenden Schulsystemen, die ursprünglich für die Denkweisen und Strukturen der industriellen Gesellschaften entwickelt wurden. In der heutigen Welt zunehmender Komplexität (Globalisierung, Mediatisierung, Wissensgesellschaft u. a.) gibt es einen wachsenden Bedarf für neue Kompetenzen für Nachhaltigkeit und Anschlussfähigkeit.</p>
<p>Die Verbundpartner des Forschungsprojektes „<a href="https://issuu.com/index/docs/design_to_improve_life_education_un">Design to Improve Life, Education</a>“ gehen noch einen Schritt weiter und verweisen darauf, dass ein Verständnis globaler Herausforderungen und die Frage danach, wie man ökologisch, sozial und ökono-­‐ misch nachhaltige Lösungen entwickeln kann, zwingend notwenig sind, um beiden, einer sinnvollen Bildung und der Gesellschaft, gerecht zu werden. Design bietet eigenständige Formen des Lernens und Lehrens. Es ist Forschung und Entwick-­‐ lung zugleich. Dies ermöglicht die Ausbildung von Kernkompetenzen, die kommende Generationen im verantwortungsvollen Umgang mit den globalgesellschaftlichen Herausforderun-­‐ gen benötigen, um unsere Zukunft aktiv, eigenverantwortlich und nachhaltig mit zu gestalten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund nimmt sich das Fach Designpädagogik an der Universität Vechta der Aufgabe an, Bildung als Entwurfsgegenstand neu zu denken und mit dem designpädagogischen Symposium „2016 dpi“ die Diskussion über die Bildungsperspektive Design anzustoßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Symposium: 2016 dpi</strong><br />
Thema: Bildungsperspektive Design<br />
Zeit: 01.07.2016 – 02.07.2016<br />
Ort: Universität Vechta</p>
<p><a href="https://www.uni-vechta.de/designpaedagogik/2016-dpi/">Link zum Veranstalter Universität Vechta</a></p>
</div>
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		<title>Intelligenz und Kompetenz der Wahrnehmung</title>
		<link>https://axelbuether.de/2010/warum-konnen-wir-unsere-intelligenz-nur-uber-die-bildung-von-konkreten-kompetenzen-wie-die-der-raumlich-visuellen-leistungen-fordern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 08:57:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Intelligenz bezeichnet den Entwicklungsstand der allgemeinen Leistungsdispositionen unseres Gehirns, die es uns ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen und erfolgreich zu handeln. Für die Lösung der ständig wechselnden Problemstellungen unserer Lebensumwelt brauchen wir spezifische sowie allgemeine Lösungsstrategien. Was uns zu Experten macht, dient nicht automatisch unserer Intelligenzentwicklung. Diese steigt in dem Maß, wie wir lernen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Intelligenz bezeichnet den Entwicklungsstand der allgemeinen Leistungsdispositionen unseres Gehirns, die es uns ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen und erfolgreich zu handeln. Für die Lösung der ständig wechselnden Problemstellungen unserer Lebensumwelt brauchen wir spezifische sowie allgemeine Lösungsstrategien. Was uns zu Experten macht, dient nicht automatisch unserer Intelligenzentwicklung. Diese steigt in dem Maß, wie wir lernen, unsere anwendungsbezogenen Kompetenzen auf andere Denk- und Handlungsfelder zu übertragen. Durch eine Fixierung des Bildungsprozesses auf wenige fachspezifische Schlüsselkompetenzen vernachlässigen wir dagegen eine überlebenswichtigste Leistung unseres Gehirns. Die Plastizität unserer Gehirnfunktionen dient der Anpassung an Veränderungen der Umweltbedingungen.</p>
<p>Sobald wir ausschließlich das tun, was wir gewohnt sind und gut können, arbeitet unser Gehirn effizient und stagniert zugleich in seiner Entwicklung. Die Herausforderung oder Notwendigkeit zur Anpassung an neue Leistungsanforderungen fehlt. Sobald wir mit ungewohnten Problemstellungen konfrontiert sind, brauchen wir unsere kreative, analytische und praktische Intelligenz. Ohne die permanente Forderung dieser drei Strategien zur Nutzung unserer allgemeinen Gehirnleistungen, schöpfen wir unser Denk- und Handlungspotential nicht effektiv aus.</p>
<p>Moderne Gesellschaften zeichnen sich durch den beständigen Wandel der Kommunikationsbedingungen aus, was hohe Anforderungen an unsere Intelligenzentwicklung stellt. Durch die verbale und anschauliche Bildung unserer Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Erkenntnis- und Verständnis- sowie Problemlösung und Vermittlung fördern wir gleichermaßen unsere Kompetenz- und Intelligenzentwicklung. Es ist daher unabdingbar, dass wir den Fokus der Bildung auf den Denk- und Handlungsprozess legen. Das Ergebnis dagegen trägt nur insoweit etwas zum eigenen Bildungsprozess bei, wie es uns und unseren Lehrern Anlass zur Reflexion des gegangenen Weges bietet. Noch effektiver wird der Lernprozess in Gruppen, soweit alle Teilnehmer am Vergleich der Lösungen, Fehler und Strategien der Anderen partizipieren.</p>
<p><span style="color: #888888;"><a title="Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz" href="https://axelbuether.de/2010/die-bildung-der-raumlich-visuellen-kompetenz/"><span style="color: #888888;">Publikation &#8222;Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz&#8220;</span></a></span></p>
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