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	<title>Gehirnleistungen-Archiv - Farbpsychologie</title>
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	<title>Gehirnleistungen-Archiv - Farbpsychologie</title>
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		<title>Jeder Mensch entwickelt eine einzigartige Wahrnehmung</title>
		<link>https://axelbuether.de/2010/warum-glauben-wir-dass-jeder-mensch-die-gleiche-welt-sieht-obgleich-wir-wissen-dass-sich-die-eigene-sichtweise-stetig-verandert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 08:15:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[anschaulicher Wissenstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Vergleich zu den Auswirkungen, welche die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz auf unsere Gehirnleistungen besitzt, lassen sich unsere genetischen Unterschiede nahezu vernachlässigen. Wir wählen „etwas“ aus und fügen „etwas“ hinzu. Sehen ist inhaltlich bezogenes Begreifen, ganz gleich ob sich dieser Vorgang intellektuell oder intuitiv ereignet. Was wir Sehen, haben wir Verstanden. Wie wir es verstanden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2010/warum-glauben-wir-dass-jeder-mensch-die-gleiche-welt-sieht-obgleich-wir-wissen-dass-sich-die-eigene-sichtweise-stetig-verandert/">Jeder Mensch entwickelt eine einzigartige Wahrnehmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich zu den Auswirkungen, welche die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz auf unsere Gehirnleistungen besitzt, lassen sich unsere genetischen Unterschiede nahezu vernachlässigen. Wir wählen „etwas“ aus und fügen „etwas“ hinzu. Sehen ist inhaltlich bezogenes Begreifen, ganz gleich ob sich dieser Vorgang intellektuell oder intuitiv ereignet. Was wir Sehen, haben wir Verstanden. Wie wir es verstanden haben oder ob wir damit richtig oder falsch liegen, erfahren wir über die Konsequenzen unserer Handlungen. Daher sollten wir unsere Beobachtungen auf anschauliche oder verbale Weise zur Sprache bringen. Sobald wir die Umwelt nicht als gegeben, sondern als offenen Lernraum betrachten, der uns den eigenen Wissenstand offenbart, müssen wir unsere gegenwärtige Sichtweise permanent hinterfragen.</p>
<p>Wo wir nichts Bedeutsames entdecken können, da verweilt unser Blick auch nicht lang. Daher können wir viele Inhalte und Handlungszusammenhänge nicht sehen, die Anderen klar vor Augen stehen. Wir können uns jedoch um Erkenntnis und Verständnis bemühen, indem wir uns durch die Verlängerung der Betrachtungsdauer weitere sinnvolle Zusammenhänge erschließen. Komplexe Texte werden ebenso oft erst nach mehrmaligem Lesen verständlich. Weitaus effizienter lernen wir dagegen in einer interessanten Lernumgebung, von der wir permanent angeregt werden. Hierdurch wird der individuell erreichte Entwicklungsstand unserer räumlich-visuellen Gehirnleistungen optimal gefordert. Wir lernen nur dann etwas, wenn es uns interessiert.</p>
<p>Im Prozess unserer Individualentwicklung müssen wir uns mit einem Kulturraum auseinandersetzen, dessen Inhalt und Perspektive sowohl formal wie inhaltlich von der Weltsicht der uns vorausgegangenen Generationen bestimmt wurde. Inwieweit wir diese materialisierten „Ansichten“ übernehmen, uns damit produktiv auseinandersetzen oder sie ablehnen, hängt maßgeblich davon ab, ob wir darin einen Zwang zur Übernahme von Konventionen oder ein Angebot zur Mitgestaltung sehen. Das Alter hingegen liefert uns keinen faktischen Grund, auf den Erwerb neuer Einsichten und Ansichten sowie die uns daraus erwachsende Möglichkeit zur Umgestaltung unseres Kulturraums zu verzichten.</p>
<p><span style="color: #888888;"><a title="Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz" href="https://axelbuether.de/2010/die-bildung-der-raumlich-visuellen-kompetenz/"><span style="color: #888888;">Publikation &#8222;Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz&#8220;</span></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2010/warum-glauben-wir-dass-jeder-mensch-die-gleiche-welt-sieht-obgleich-wir-wissen-dass-sich-die-eigene-sichtweise-stetig-verandert/">Jeder Mensch entwickelt eine einzigartige Wahrnehmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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		<title>Intelligenz und Kompetenz der Wahrnehmung</title>
		<link>https://axelbuether.de/2010/warum-konnen-wir-unsere-intelligenz-nur-uber-die-bildung-von-konkreten-kompetenzen-wie-die-der-raumlich-visuellen-leistungen-fordern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 08:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Intelligenz bezeichnet den Entwicklungsstand der allgemeinen Leistungsdispositionen unseres Gehirns, die es uns ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen und erfolgreich zu handeln. Für die Lösung der ständig wechselnden Problemstellungen unserer Lebensumwelt brauchen wir spezifische sowie allgemeine Lösungsstrategien. Was uns zu Experten macht, dient nicht automatisch unserer Intelligenzentwicklung. Diese steigt in dem Maß, wie wir lernen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2010/warum-konnen-wir-unsere-intelligenz-nur-uber-die-bildung-von-konkreten-kompetenzen-wie-die-der-raumlich-visuellen-leistungen-fordern/">Intelligenz und Kompetenz der Wahrnehmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Intelligenz bezeichnet den Entwicklungsstand der allgemeinen Leistungsdispositionen unseres Gehirns, die es uns ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen und erfolgreich zu handeln. Für die Lösung der ständig wechselnden Problemstellungen unserer Lebensumwelt brauchen wir spezifische sowie allgemeine Lösungsstrategien. Was uns zu Experten macht, dient nicht automatisch unserer Intelligenzentwicklung. Diese steigt in dem Maß, wie wir lernen, unsere anwendungsbezogenen Kompetenzen auf andere Denk- und Handlungsfelder zu übertragen. Durch eine Fixierung des Bildungsprozesses auf wenige fachspezifische Schlüsselkompetenzen vernachlässigen wir dagegen eine überlebenswichtigste Leistung unseres Gehirns. Die Plastizität unserer Gehirnfunktionen dient der Anpassung an Veränderungen der Umweltbedingungen.</p>
<p>Sobald wir ausschließlich das tun, was wir gewohnt sind und gut können, arbeitet unser Gehirn effizient und stagniert zugleich in seiner Entwicklung. Die Herausforderung oder Notwendigkeit zur Anpassung an neue Leistungsanforderungen fehlt. Sobald wir mit ungewohnten Problemstellungen konfrontiert sind, brauchen wir unsere kreative, analytische und praktische Intelligenz. Ohne die permanente Forderung dieser drei Strategien zur Nutzung unserer allgemeinen Gehirnleistungen, schöpfen wir unser Denk- und Handlungspotential nicht effektiv aus.</p>
<p>Moderne Gesellschaften zeichnen sich durch den beständigen Wandel der Kommunikationsbedingungen aus, was hohe Anforderungen an unsere Intelligenzentwicklung stellt. Durch die verbale und anschauliche Bildung unserer Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Erkenntnis- und Verständnis- sowie Problemlösung und Vermittlung fördern wir gleichermaßen unsere Kompetenz- und Intelligenzentwicklung. Es ist daher unabdingbar, dass wir den Fokus der Bildung auf den Denk- und Handlungsprozess legen. Das Ergebnis dagegen trägt nur insoweit etwas zum eigenen Bildungsprozess bei, wie es uns und unseren Lehrern Anlass zur Reflexion des gegangenen Weges bietet. Noch effektiver wird der Lernprozess in Gruppen, soweit alle Teilnehmer am Vergleich der Lösungen, Fehler und Strategien der Anderen partizipieren.</p>
<p><span style="color: #888888;"><a title="Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz" href="https://axelbuether.de/2010/die-bildung-der-raumlich-visuellen-kompetenz/"><span style="color: #888888;">Publikation &#8222;Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz&#8220;</span></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://axelbuether.de/2010/warum-konnen-wir-unsere-intelligenz-nur-uber-die-bildung-von-konkreten-kompetenzen-wie-die-der-raumlich-visuellen-leistungen-fordern/">Intelligenz und Kompetenz der Wahrnehmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://axelbuether.de">Farbpsychologie</a>.</p>
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