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	<title>Raumvorstellung-Archiv - Farbpsychologie</title>
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		<title>Schattenbild und  Lichtskulptur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 15:37:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativitätsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lernziele Die Übung dient der methodischen Förderung des Sehvermögens, der räumlichen Vorstellungskraft sowie der Fertigkeiten zur Inszenierung von Raumatmosphären. Interaktionen von Licht, Farbe, Form und Raum werden am plastischen Objekt, in der Projektion sowie im Kontext einer Gesamtinstallation untersucht und methodisch zur Herausarbeitung der Idee angewendet. Neben der Erarbeitung der wesentlichen szenografischen und lichttechnischen Grundlagen [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Lernziele</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Übung dient der methodischen Förderung des Sehvermögens, der räumlichen Vorstellungskraft sowie der Fertigkeiten zur Inszenierung von Raumatmosphären.</li><li>Interaktionen von Licht, Farbe, Form und Raum werden am plastischen Objekt, in der Projektion sowie im Kontext einer Gesamtinstallation untersucht und methodisch zur Herausarbeitung der Idee angewendet. Neben der Erarbeitung der wesentlichen szenografischen und lichttechnischen Grundlagen wird ein Verständnis für komplexe räumliche Gestaltungsaufgaben am praktischen Experiment erworben.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Im ersten Schritt werden ganz unterschiedliche Fundstücke hinsichtlich ihrer Eignung für eine spätere Lichtinstallation getestet. Das Material für die Licht- und Schattenexperimente wird aus Fundstücken, wie Readymades, Schrott und Müll, gewonnen. Wesentlich sind die plastischen und formbildenden Qualitäten der Gegenstände im Kontext der Licht- und Schattenprojektion.</li><li>Im zweiten Schritt werden Erfahrungen mit verschiedenen Lichtquellen gesammelt, deren Anzahl und Charakteristik das Ergebnis maßgeblich mitbestimmt. Dabei werden wesentliche lichttechnische Parameter, wie Lichtrichtung, Farbtemperatur, Härte und Abstrahlwinkel eingeführt.</li><li>Im dritten Schritt werden farbige Filter eingesetzt und auf ihre formale, inhaltliche und dramaturgische Wirkung im Kontext der gesamten Lichtinstallation untersucht. Wie in jedem Schritt wird die plastische und schattenbildende Wirkung der Skulptur weiterentwickelt und optimiert.</li><li>Durch additive und subtraktive Lichtmischungen sowie farbige Schatten werden komplexe räumliche Installationen aus plastischen Objekten und mehrdimensionalen Bildprojektionen gestaltet.</li></ul>


<p>[vimeo]https://vimeo.com/41346098[/vimeo]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #888888;">Lichtinstallation Röhrenradio, Kaur Hensel und Jantje Altmstedt</span></p>
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		<title>Erforschung der Wahrnehmung aus der Negation</title>
		<link>https://axelbuether.de/2010/weshalb-bilden-die-raumvorstellungen-von-blinden-menschen-den-schlussel-zum-verstandnis-der-raumlich-visuellen-kompetenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Buether]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 11:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[anschauliches Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Anschauungsraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Menschen mit normalem Sehvermögen ist die Vorstellung von einem Leben außerhalb der sichtbaren Welt unmöglich. Selbst bei völliger Dunkelheit, ganz gleich ob im Traum- oder Wachzustand, bleibt uns die erworbene Gedächtnisreferenz des Anschauungsraums in der Vorstellung zugänglich. Sobald wir einmal gelernt haben zu sehen, können wir daher nicht mehr von einer räumlich-visuellen Interpretation unserer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Menschen mit normalem Sehvermögen ist die Vorstellung von einem Leben außerhalb der sichtbaren Welt unmöglich. Selbst bei völliger Dunkelheit, ganz gleich ob im Traum- oder Wachzustand, bleibt uns die erworbene Gedächtnisreferenz des Anschauungsraums in der Vorstellung zugänglich. Sobald wir einmal gelernt haben zu sehen, können wir daher nicht mehr von einer räumlich-visuellen Interpretation unserer Lebenswelt absehen. Selbst Bilder werden zur Projektionsfläche unserer Vorstellungen. Nach einer Erblindung hingegen tritt die wechselseitige Abhängigkeit zwischen der inneren und äußeren Welt klar zu Tage. Die intelligible Welt existiert wie zuvor in unserem Gedächtnis. Sie bietet uns jedoch nur insoweit Orientierung, wie uns die Sinnesmedien Farbe und Licht Bedeutungen und Handlungszusammenhänge vermitteln.</p>
<p>Der Glaube an eine Umwelt, deren Zuständigkeiten uns über die empirische Beobachtung objektiv erkennbar sind, zieht sich tief in das Wissenschaftsverständnis unserer Zeit. Daran werden auch die Fakten der modernen Neurowissenschaften so schnell nichts ändern. Die Wirklichkeitsvorstellungen und Werte von Gesellschaften werden von der sehfähigen Mehrheit bestimmt, für welche sich die Identität von Menschen, Städten und Artefakten auf anschauliche Weise zeigt.</p>
<p>Wenn wir die Welt dagegen mit den „Augen eines Erblindeten“ wahrnehmen, müssen wir unsere Wirklichkeitsvorstellungen über Worte, Gerüche, Töne, Formen, Bewegungen und Materialien verräumlichen. Der visuelle Sinn hat sich im Verlauf der Evolution zu unserer primären Quelle von Erfahrung entwickelt, weshalb wir von Geburt an lernen, uns innerhalb der Zeichenstruktur aus Farbe und Licht zu orientieren. Aus den Konsequenzen unserer multisensuellen Erfahrungen bildet sich unsere anschauliche Wissensstruktur im Gehirn. Darauf gründet sich jede Form der Erkenntnis und Verständigung mit der natürlichen und soziokulturellen Umwelt. Unsere Lebensweise, die Gestaltung unserer Städte und Artefakte uns selbst die Struktur der Wortsprache bilden einen integralen Bestandteil unserer anschaulichen Vorstellungswelt.</p>
<p><span style="color: #888888;"><a title="Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz" href="https://axelbuether.de/2010/die-bildung-der-raumlich-visuellen-kompetenz/"><span style="color: #888888;">Publikation &#8222;Die Bildung der räumlich-visuellen Kompetenz&#8220;</span></a></span></p>
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