Im südbadischen Rust beschäftigte der neue Kindergarten mit seiner schwarzen Fassade den Gemeinderat, im rheinland-pfälzischen Neuwied empörten sich Bürger gegen einen schwarzen Neubau in ihrer Nachbarschaft, in München machte ein komplett mit dunklem Bakelit überzogenes Haus Furore, ebenso wie in Stuttgart, wo ein renommierter Architekt sein Domizil zum kleinen Schwarzen umschneiderte, und in Berlin stöhnen Anwohner und Hauptstadtpresse angesichts zahlreicher Neubauten in der Farbe des Todes. Was treibt Bauherren wie Architekten in einen Boom der Schwarzbauten? Ist das helle Weiß eine Alternative? Zeichnet sich demnächst eine Gegen-Konjunktur der Farbenfreude ab?


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