“Wasserkrater” Atmosphärisches Landschaftsbauwerk und Medieninstallation

Begeisterte Menschen, Wasser, Licht, Farben, Rufe, Klänge, Gerüche, Steine und Pflanzen

Der Besuch sorgte für starke Emotionen, stimmungsvolle Erlebnisse, unvergessliche Bilder und und bleibende Erinnerungen. Das geheimnisvolle Brunnenbauwerk lockte im Jahr 2000 mehr als 600.000 begeisterte Besucher aus allen Landesteilen auf die Hauptattraktion der Landesgartenschau Bad Oyenhausen /Löhne.

Wasser aus der Tiefe
Der Wasserkrater führt in die Welt des unterirdischen Wassers, der Solequellen des Heilkurortes. Die Eigenheit der Region wird bewußt übersteigert, um die vorhandenen Quellen sinnlich erfahrbar zu machen und eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Die Besucher nähern sich langsam der Welt des tiefen Wassers und begegnen dem Element in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen. Sie erleben die schlummernde Kraft und den Ausbruch des Wassers aus der Tiefe des mehr als 20m unter der Erde verborgenen Raumes. Die barock inszenierten Wasserspiele bieten ein weltweit einzigartiges Ereignis. Die Besucher steigen entlang der höchsten Fontänen Europas 20m tief hinab zu einem verbogenen Brunnen. Plötzlich brechen in Bruchteilen von Sekunden mehr als 6 Tonnen Wasser aus der Tiefe des Brunnenbauwerks empor und verdichten sich zu 30m hohen Fontänen.

Wasserkrater – Interaktion zwischen Besuchern, Bauwerk und Medien
Die magischen Kräfte des Wassers sind Teil eines magischen Raumes, den der Besucher in seiner vertikalen Dimension durchschreitet. Das Wasser bestimmt die Handlung, es lauert still in der Tiefe oder bricht betäubend laut daraus hervor. Der Besucher reagiert auf das Wasser, das Wasser wird vom Klang gesteuert.

Medialer Raum aus Erde und Stein, aus Bäumen, Stahl, Wasser, Licht und Klang …
Der Wasserkrater liegt im „Park des unterirdischen Wassers“ und hat damit eine zentrale Positon innerhalb der Gartenschau. In der teils flachen, teils hügeligen Landschaft liegt er inmitten der Felsenbirnenbäume des versunkenen Gartens. In der Zeit wächst das Bauwerk ein in die Landschaft, die Materialien altern oder wachsen selbst wie die Bäume der Gärten und das Moos auf den Gabbionen.

Landschaftsbauwerk und Inszenierung zum Thema des „magischen Wassers“
mit Agence Ter Paris, Landschaftarchitekten

15.12.00 in Raumkunst
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