Mehr als 100.000 Besu­cher in der Aus­stel­lung »Tanz! Wie wir uns und die Welt bewe­gen«

Künstlerische und didaktische Beratung Themenausstellung Deutsches Hygienemuseum Dresden

Eine Vielzahl spannender Artefakte, Plastiken, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Grafiken, Videos, Texte, Hörproben sowie interaktive Licht-, Farb-, Klangperformances vermittelte Besuchern jeder Alters- und Bildungsstufe das unerschöpfliche Erkenntnis- und Verständigungspotential des bewegten menschlichen Körpers auf sinnlichen, emotionalen und kognitiven Zugangswegen.

Mul­ti­sen­sua­les Aus­stel­lungs- und Ver­mitt­lungs­kon­zept

Erst­mals bot eine gro­ße Aus­stel­lung die Chan­ce zur sinn­li­chen und kogni­ti­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit dem tan­zen­den Men­schen. Das ästhe­ti­sche Ver­mitt­lungs­prin­zip nutz­te die nar­ra­ti­ve Kraft von ori­gi­na­len Tex­ten, Nota­tio­nen, Bil­dern, Gra­fi­ken, Plas­ti­ken, Tex­ti­li­en und digi­ta­len Arte­fak­ten aus Geschich­te und Gegen­wart des Tan­zes.

Wis­sens­spur

Eine Wis­sens­spur knüpf­te gedank­li­che Pfa­de zwi­schen der anti­ken Sta­tue der Nike bis zum plas­ti­schen Werk von Camil­le Clau­del, von Male­rei Emil Nol­des bis zur Foto­gra­fie Andre­as Gurs­kys, von ritu­el­len Stam­mes­tän­zen bis zu aktu­el­len Expe­ri­men­ten von Wil­liam For­sy­the. Die Spu­ren des beweg­ten mensch­li­chen Kör­pers bil­de­te das Ent­wurfs­prin­zip, aus dem sich auf 1.200qm Aus­stel­lungs­flä­che viel­fäl­ti­ge Zonen der Ruhe und Akti­vi­tät ent­wi­ckel­ten. Die Besu­cher wur­den von sicht­ba­ren und unsicht­ba­ren Kraft­li­ni­en gelei­tet, die sie zum akti­ven Wahr­neh­men, Nach­den­ken, Stau­nen und Mit­ma­chen beweg­ten. Neben zahl­rei­chen bild­ne­ri­schen und plas­ti­schen Arte­fak­ten ent­wi­ckel­te sich auf über 70 Moni­to­ren ein fil­mi­sches Gesche­hen, aus dem sich alle Besu­cher die völ­ker­ver­bin­den­de kul­tur­über­grei­fen­de zeit­li­che und räum­li­che Kon­ti­nui­tät des Tan­zes erschlie­ßen konn­ten.

Die Gegen­wart ist die Emp­fin­dung.“ Paul Vale­ry

Video tanz! Wie wir uns und die Welt bewe­gen von DHM­Dres­den

Tanz­spur

Par­al­lel führ­te die Tanz­spur von einer Cho­reo­gra­fie aus über­le­bens­gro­ßen hap­tisch beweg­ba­ren Bäl­len zu inter­ak­ti­ven Raum­in­stal­la­tio­nen, die ästhe­ti­sche und audi­tive Erfah­run­gen mit viel­fäl­ti­gen Bewe­gungs­er­leb­nis­sen ver­ban­den. Mul­ti­sen­su­el­le Raum­in­stal­la­tio­nen for­der­ten alle Besu­cher zum Tanz her­aus, wodurch sich Men­schen jeden Alters das Wesen des Tan­zes kör­per­lich spür­bar und nach­hal­tig erin­ner­bar ver­mit­tel­te.

Koope­ra­ti­on Inter­ak­tio­nen: Schnel­leb­un­te­bil­der Ber­lin

Deut­sches Hygie­ne-Muse­um
Ling­ner­platz 1
01069 Dres­den

Aus­stel­lungs­zeit­raum: Okto­ber 2013 – Juli 2014

Kuratorin:Colleen M. Schmitz, Deut­sches Hygie­ne-Muse­um

Künst­le­ri­sche Lei­tung (Ver­mitt­lung und Gestal­tung): Prof. Dr. Axel Bue­ther (Team­ver­ant­wort­lich: Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur: Büro­ber­lin, Ani­ma­tio­nen und Inter­ak­ti­on: Schnel­leb­un­te­bil­der, Gra­fik­de­sign: Timo Rie­ke)

Pro­jekt­part­ner:

For­sy­the Com­pa­ny
Hel­lerau — Euro­päi­sches Zen­trum der Küns­te
Paluc­ca Hoch­schu­le für Tanz
Sem­per­oper Dres­den

09.08.15 in Forschung, Praxis
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