Fullspace-Projektion — Raumdenken und Gehirn

Buchbeitrag zu den Grundlagen der visuellen Wahrnehmung und Kommunikation in 360°Räumen

Das Fachbuch “Fullspace-Projektion” ist ein erstes zusammenfassendes Werk für die Konzeption, Produktion und den Vertrieb für raumgreifende Erfahrungen (Immersion) in 360° Welten. Einzelkomponenten werden aufgezeigt und in ihrem aktuellen Stand diskutiert. Erscheinungsdatum Mai 2013

 

Die Experten der jew­eili­gen Diszi­plinen (bspw. neu­ro­bi­ol­o­gis­che Grund­la­gen, Sto­ry-Telling, Drehbuch, Visu­al Effects, Auto Align­ment, Stich­ing, Pro­jek­tion­stech­nolo­gie; Hard­ware) stellen den Forschungs­stand, Anwen­dun­gen und Aus­blicke für die Bere­iche Mar­ket­ing, Bil­dung, Enter­tain­ment und Medi­zinis­che App­lika­tio­nen vor. Das Fach­buch schließt die Lücke zwis­chen stat­tfind­en­den Entwick­lun­gen und wenig vorhan­de­nen und kaum verknüpften Veröf­fentlichun­gen.

Link zum Her­aus­ge­ber 360lab.net

Vorschau auf den Buchbeitrag “Raumdenken und Gehirn”

Das tech­nis­che, inhaltliche und dra­matur­gis­che Poten­tial von 360° Pro­jek­tio­nen eröffnet uns einen Exper­i­men­tier­raum, in dem wir real­is­tis­chere und phan­tastis­chere Wel­ten schaf­fen sowie kom­plexere Prob­leme darstellen und lösen kön­nen, als mit allen bish­er bekan­nten audio­vi­suellen Medi­en. Durch die sphärische Pro­jek­tion von Infor­ma­tio­nen erhal­ten wir ein anschaulich­es Sprach­sys­tem, das der Ver­ar­beitung von räum­lich-visuellen Dat­en im Gehirn weitaus näher kommt, als die ver­füg­baren Stan­dard­bild­for­mate. Hier­durch kön­nen wir alle sinnlich erfahre­nen und kog­ni­tiv erkan­nten Umwelt­beziehun­gen weitaus bess­er als bish­er auf anschauliche und audi­tive Weise zur Sprache brin­gen. Auch wenn ich mich in diesem Beitrag auf das visuelle Poten­tial beschränken muss, sollen die aufgezeigten gemein­samen Struk­turen zwis­chen der Wort- und Bild­sprache zur Nutzung von Syn­ergien anre­gen und die Les­barkeit unser­er Botschaften fördern. Das Infor­ma­tionspo­ten­tial von 360° Pro­jek­tio­nen wird sich daher in dem Maß auf unser Kom­mu­nika­tionsver­hal­ten, die Umwelt­gestal­tung  sowie unsere Intel­li­gen­zen­twick­lung auswirken, wie es uns gelingt, die damit ver­bun­de­nen sinnes­phys­i­ol­o­gis­chen und kog­ni­tiv­en Anforderun­gen zu ver­ste­hen und in leben­sprak­tis­che Anwen­dun­gen zu über­führen.

Link zur Ver­lags­seite “Springer Science+Business Media”

06.06.15 in Forschung, Wissenstransfer
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