Alles könnte auch ganz anders sein – Raumwahrnehmung als Gestaltungspotential:

Die Technik des „Slitscan“ geht auf Experimente mit der Raumwahrnehmung in Kubrick’s Film „2001 A Space Odyssey“ zurück, in dem eine faszinierende Reise in Lichtgeschwindigkeit durch das All simuliert wurde. Durch neue Bildmedien haben sich die Voraussetzungen für die Darstellung von Räumen im „Slitscan-Modus“ stark vereinfacht, weshalb wir diese Technik in
unserem Kurs zur Neuinterpretation von ganz alltäglichen Situationen und Abläufe anwenden werden. Die sichtbare Welt ist nicht mehr als eine Konstruktion unseres Gehirns. Jede Veränderung der Wahrnehmungsparamter führt zu einer Neustrukturierung der Wirklichkeit.

Alltägliches neu sehenlernen – Nichts ist so, wie es scheint und muss so bleiben, wie es ist:

Unsere Lebenswelt wurde und wird von anderen Menschen nach ihren Vorstellungen gestaltet, die allen Räumen und Dingen ihre Ansichten einbeschrieben haben. Sobald wir unsere gewohnte Sicht auf die Umwelt hinterfragen, werden die Konventionen sichtbar, auf denen sich unsere Vorstellungen von der eigenen Lebenswirklichkeit gründen. In dem wir die Strukturen sehen
lernen, die unseren Raumvorstellungen zu Grunde liegen, entdecken wir zugleich einen unerschöpflichen Gestaltungsspielraum für den Ausdruck unserer eigenen Ideen.

Unterstützung Slitscan: Sebastian Huber
Unterstützung Video: Steffen Rabenstein

Halle, Verfasser: Lukas Adolphi und Lucas Treise

Tick Tack, Verfasser: Felix Krämer und Magdalena Groth

Zugfahrt, Verfasser: Nora Fiedler und Matthias Grosskopf


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