Wie Farbe unser Zuhause zu einem guten Ort zum Leben macht

Unser Zuhause ist weit mehr als eine Hülle. Es ist der Ort, an dem wir zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen, uns sicher fühlen und mit unserem Leben identifizieren. Farbe kann entscheidend dazu beitragen, dass aus Räumen ein Zuhause wird, in dem wir uns wohlfühlen, regenerieren und gerne leben.

In der neuen Folge des Podcasts „Typisch Wohnen“ spreche ich mit Kai Pötting und Frederic Klos darüber, wie stark unsere räumliche Umwelt auf unser Erleben und Verhalten wirkt – und warum Farbe dabei eine viel größere Rolle spielt, als wir gemeinhin annehmen.

Dabei geht es nicht nur um Wandfarben. Wir nehmen Räume immer als Ganzes wahr: Decken und Böden, Materialien und Oberflächen, Pigmente und Farbstoffe, Tages- und Kunstlicht, Schatten, Reflexionen und selbst der Blick aus dem Fenster verbinden sich in unserem Gehirn zu einer atmosphärischen Gesamtwirkung. Sie kann uns beruhigen oder aktivieren, Geborgenheit vermitteln, Orientierung geben und dazu beitragen, dass wir uns mit einem Ort verbunden fühlen.

Aus meinen Forschungen und Projekten in Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Gesundheitswelten erzähle ich, was wir heute darüber wissen, wie Farbe Wohlbefinden fördern kann – und welche Erkenntnisse sich unmittelbar auf die eigenen vier Wände übertragen lassen.

Denn gutes Wohnen bedeutet nicht nur, dass etwas schön aussieht. Es bedeutet, eine Umgebung zu schaffen, in der wir uns körperlich und emotional wohlfühlen, stolz auf unser Zuhause sind, uns mit ihm identifizieren und jeden Tag aufs Neue gerne dort ankommen.

Ein Gespräch über Farbe als elementaren Bestandteil unserer Lebensqualität – und darüber, wie wir Räume so gestalten können, dass sie uns guttun.